3 | Georadweg Altmühltal Erdgeschichte erfahren

Radwege Eichstätt 3

Begehbarkeit und Sicherheitshinweise

Anspruchsvolle Tour mit knackigen Steigungen.

Wegbeschreibung

Altmühltal-Radweg (Dollnstein)

Die Barockstadt Eichstätt ist der Startpunkt der Rundtour. Bevor man losradelt, bietet das Informationszentrum Naturpark Altmühltal mit seiner Ausstellung eine Gelegenheit, sich auf kurzweilige Art über Natur und Kultur der Region zu informieren. Aus dem Altmühltal heraus führt der Weg anschließend über Adelschlag nach Nassenfels mit seiner markanten Wasserburg. Hier biegt man ab ins Schuttertal – und ist nun auf den Spuren der Flussgeschichte unterwegs: Nachdem die Urschutter die Urdonau „angezapft“ hatte, veränderte diese einst ihren Lauf. Deshalb fiel das Urdonautal zwischen Wellheim und Dollnstein, durch das die Rundtour verläuft, trocken. Die Landschaft mit den markanten, von der Kraft des Wassers geformten Kletterfelsen zeugt aber noch davon, dass sich hier einst ein urzeitlicher Strom seinen Weg bahnte.

Aus dem Dollnsteiner Talkessel floss die Urdonau dann weiter durch das heutige Altmühltal. Dieses verlassen die Radler jedoch bald wieder und gelangen nach Schernfeld. Steinbrüche prägen das Landschaftsbild zwischen Schernfeld und Eichstätt. Die Kalksteine, die hier abgebaut werden, sind aus Ablagerungen aus dem Jurameer entstanden, das vor rund 147 Millionen Jahren die gesamte Gegend bedeckte. Einige Bewohner des Jurameeres sind noch als Fossilien zwischen den Kalkplatten eingeschlossen. Im Besuchersteinbruch am Blumenberg dürfen Fossilienfans sie selbst mit Hammer und Meißel „befreien“. Im nahen Museum Bergér oder im Jura-Museum auf der Willibaldsburg in Eichstätt sind einige spektakuläre Fossilienfunde ausgestellt. Zum Abschluss der Tour bringt eine längere Abfahrt die Radler zurück nach Eichstätt.

  • Länge:

    51 km

  • Aufstieg:

    Abstieg:

  • GPX

Shooting am 12. Mai 2018
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