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„Einmal ohne bitte“ für Eichstätt

Der beste Müll ist der, der gar nicht entsteht - auf dieser Basis ist ein Baustein der städtischen Anti-Müll-Kampagne, das Engagement für "Einmal ohne bitte", aufgebaut. Dahinter steht der Gedanke, müllfreies, also verpackungsfreies, Einkaufen zu fördern.

Wie kann ich meine Waren auch in Verpackungen ausgeben, die Kund/-innen selbst in mein Geschäft mitgebracht haben? Bei der Antwort auf diese Frage will die Stadt Eichstätt Gastronom/-innen und Händler/-innen unterstützen. Deshalb ist die Kommune nun offizieller Städtepartner der Aktion „Einmal ohne bitte“ mit dem Ziel, Müll in der Stadt zu vermeiden.  

Was ist "Einmal ohne bitte?"

„Einmal ohne bitte“ ist eine Initiative des gemeinnützigen Vereins „rehap republic“ und hat es sich zum Ziel gemacht, Müll durch Einmal-Verpackungen zu vermeiden - ganz im Sinne von „Einmal ohne Einmal-Verpackung, bitte“. Das Prinzip ist einfach: Läden oder Gastronomien kennzeichnen mit einem bunten auffälligen Aufkleber, etwa an der Ladentüre, dass sie ihre Ware auch in Kundenbehälter, also etwa mitgebrachte Kaffeebecher, ausgeben. Parallel dazu bietet „Einmal ohne bitte“ für die Mitarbeitenden Informationsmaterialien an, zum Beispiel rund um die Themen Hygiene-Auflagen.

Denn die Abgabe zum Beispiel in Boxen, die Kund/-innen etwa mit in die Metzgerei, zum Bäcker oder in den Imbiss bringen, ist unter Einhaltung bestimmter Hygiene-Regeln auch in Corona-Zeiten weiterhin erlaubt. 

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Wieso überhaupt „Einmal ohne bitte“?

Die Zusammenarbeit mit „Einmal ohne bitte“ ist ein weiterer Baustein der Kampagne der Stadt Eichstätt zur Reduzierung der Abfallmengen über Müllvermeidung und damit auch zum Umweltschutz. Denn Einmal-Verpackungen, etwa für Essen „to go“ oder Kaffeebecher, machen einen großen Teil des Abfalls im Innenstadtbereich aus. Oberbürgermeister Grienberger betont: „Der beste Müll ist der, der erst gar nicht entsteht. Deshalb sind wir als Stadt Eichstätt nun froh, Teil der Aktion ,Einmal ohne bitte‘ zu sein, und wollen so der Gastronomie und den Handel vor Ort eine Hilfestellung bieten, sich mit dem verpackungsfreien Verkauf auseinanderzusetzen. Viele gehen in Eichstätt ja bereits mit gutem Beispiel voran und wir wollen eine Plattform zur Vernetzung und Austausch bei diesem wichtigen Thema schaffen.“

Informationsveranstaltung

Um über die Möglichkeiten des verpackungsfreien Einkaufens und vor allem die Vorteile der Aktion "Einmal ohne bitte" zu informieren, bot die Stadt Eichstätt am 10. Juni eine Informationsveranstaltung mit Unterstützung von Studierenden der KU, proEichstätt und dem Landratsamt an. 

Hier finden Sie die Präsentation der Veranstaltung zum Download: 

Wie kann ich mitmachen?

Sie interessieren sich für das Projekt "Einmal ohne bitte"?

In der Präsentation oben finden Sie alle wichtigen Informationen (vor allem zu Hygiene-Auflagen) und Kontaktdaten der Ansprechpartner. 

Das weitere Vorgehen:

- Studierende der KU gehen in den kommenden Wochen in direkte Akquise-Gespräche mit möglichen Teilnehmer/-innen und fragen ab, ob diese Teil der Kampagne "Einmal ohne bitte" werden möchten

- Die Stadt Eichstätt übernimmt die Kosten für Materialien im Zuge der Kampagne

- Wenn Sie direkt teilnehmen möchten, wenden Sie sich gerne an eichstaett@einmalohnebitte.de

- Ende Juli/Anfang August ist - nachdem sich einige Teilnehmer/-innen gefunden haben - ein öffentlichkeitswirksamer Start der Kampagne geplant

- Sollten Sie darüber hinaus Fragen, Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge haben, kontaktieren Sie gerne Sophie Schmidt, 08421/6001.112 oder sophie.schmidt@eichstaett.de

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