Das in der Willibaldsburg befindliche Museum, das vor 50 Jahren seine Eröffnung unter der Leitung von Dr. Günter Viohl finden konnte, steht nun im Zentrum einer Ausstellung von Lithographien. Mit Abbau des Solnhofener Plattenkalkes, dem Druckstein, wurden massenhaft Fossilien gefunden. Damit wurde durch die Lithographie die Wissenschaft der Paläontologie direkt belebt. Der „Archaeopteryx lithographica“ trägt in seinem Namen diesen Zusammenhang.
Die Bilder zeichnete direkt im Museum der bekannte Künstler Wolfgang Schmitz auf Stein im Jahr 2003. In der Lithographie-Werkstatt Eichstätt wurden die Steine durch den aus Rotterdam kommenden Künstler Angelo Evelyn zum Druck vorbereitet, präpariert und anschließend als kleine Auflagen gedruckt. Die Künstlereinladungen konnten durch das Engagement der Lithographie-Werkstatt Eichstätt durchgeführt werden. Li Portenlänger hat die Organisation
hierfür übernommen.
Zum Künstler Wolfgang Schmitz, Wuppertal:
Als Gastkünstler kam Wolfgang Schmitz drei Mal in die Lithographie-Werkstatt Eichstätt. Der Stein faszinierte ihn als ortstypische Besonderheit und fand in lithographischen Blättern die Wolfgang Schmitz typische zeichnerische Ordnung. Dabei begleitete Angelo Evelyn, Rotterdam ihn als Drucker. 2003 konnte durch Zusammenarbeit: Transport von Lithographiesteinen zum Jura-Museum – das Zeichnen vor Ort – Weiterbearbeitung in der Werkstatt, ein Zyklus
von elf teils großformatigen Lithographien entstehen. In Erinnerung brachte der Künstler den Initiator der naturkundlichen Sammlung Prof. Franz Xaver Mayr. Der Wahlspruch „creatura clamat creatorem“ erschien gezeichnet mit dem Fossil auf den typisch von Karljosef Schattner gestalteten Wänden.
Vernissage: 02.10.2026 ab 19 Uhr. Festvortrag mit Dr. Günter Viohl, Eichstätt
Es erscheint ein Katalog. Weitere Infos dazu folgen.
