Der Namensgeber der Wohlmuthgasse ist Georg Wohlmuth.
Georg Wohlmuth
*4. April 1865 in Schloßberg (Mittelfranken); +2. Mai 1952 in Eichstätt
Leben
Bezug zur Stadt Eichstätt
Der „Ungekrönte König von Bayern”, wie man ihn auch nennt (Quelle), erhielt bereits zu Lebzeiten zahlreiche Ehrungen für sein Engagement in ganz Bayern. Sein Titel als Ehrenbürger Eichstätts erhielt Wohlmuth für sein Schaffen in dieser Stadt, welches unter anderem seine jahrelange Professur am Bischöflichen Lyzeum Eichstätt, den Aufbau der Lehrerbildungsanstalt, welche heute das Gabrieli Gymnasium ist, mit einbezieht. Des Weiteren veranlasste er die Umwandlung des Eisenbahnanschlusses von Schmal- auf Normalspur. Wohlmuth war strikter Gegner des Nationalsozialismus, zog sich nach der Machtergreifung Hitlers 1933 aus der Politik zurück und griff bis zu seinem Lebensende nie mehr ins politische Geschehen ein.
Das Straßennamensprojekt
Im Zuge der Diskussion um die Umbenennung der Alois-Brems-Straße hat sich der Eichstätter Stadtrat mehrheitlich für ein begleitendes historisches Projekt rund um Straßennamen in Eichstätt, die nach historischen Persönlichkeiten benannt sind, entschieden.
Das Projekt hat in seiner inhaltlichen Vorbereitung ein Projekt-Seminar des Gabrieli-Gymnasiums mit Unterstützung der Stadtheimatpfleger übernommen.
Das Projekt gliedert sich dabei auf in