Der Namensgeber der Pedettistraße ist Maurizio Pedetti.
Maurizio Pedetti
* 13. Oktober 1719 in Casasco d’Intelvi (Provinz Como); + 14. März 1799 in Eichstätt
Leben
Bezug zur Stadt Eichstätt
Nachdem der italienische Architekt in seinen ersten Jahren vor allem mit Baureparaturen beschäftigt ist, entstehen ab 1757 auch bedeutende architektonische Werke, wie der Umbau des Jagdschlosses Hirschberg bei Beilngries. Als Glanzleistung Pedettis gilt die Ausgestaltung des Eichstätter Residenzplatzes mit der Mariensäule und zwei Brunnen. Auch der in Eichstätt beliebte „Spiegelsaal“ im heutigen Landratsamt wurde von Pedetti gestaltet. Er entwarf auch drei Brücken in Eichstätt sowie die Wasserversorgungsanlage der Brunnen des Residenzplatzes und des Hofgartens, in dem die Südmauer und der Muschelpavillion von ihm gestaltet wurden. So ging Pedetti als letzter Hofbaumeister des Fürstbistums Eichstätt an der Wende vom Rokoko zum Klassizismus in die Geschichte ein. Auch sein von ihm selbst entworfenes Grabmal kann an der Außenwand der Kapelle „Maria Schnee“ im Eichstätter Ostenfriedhof besichtigt werden.
Das Straßennamensprojekt
Im Zuge der Diskussion um die Umbenennung der Alois-Brems-Straße hat sich der Eichstätter Stadtrat mehrheitlich für ein begleitendes historisches Projekt rund um Straßennamen in Eichstätt, die nach historischen Persönlichkeiten benannt sind, entschieden.
Das Projekt hat in seiner inhaltlichen Vorbereitung ein Projekt-Seminar des Gabrieli-Gymnasiums mit Unterstützung der Stadtheimatpfleger übernommen.
Das Projekt gliedert sich dabei auf in