Domkapitel-Apotheke

Seit dem Mittelalter wird eine Apotheke des Domkapitels erwähnt, die sich am Marktplatz befunden hat.

Sie wurde nachdem seit 1727 eine Hof- und Stadtapotheke am Marktplatz (heute Marienapotheke) existierte, 1729 an den jetzigen Standort verlegt und von Gabrieli erbaut. Sie schließt den Domplatz nach Osten ab und grenzt an die ehemalige Johanneskirche an. Das spätbarocke, kubische Gebäude präsentiert sich mit regelmäßigen Fensterachsen. In der Kämpferzone des Erdgeschosses verläuft ein horizontales Band, ein weiteres an der Stelle des Gurtgesimses. Das Mansardwalmdach ist relativ flach geneigt. Im 20. Jahrhundert wurden Modernisierungen durchgeführt, die die äußere Erscheinung weitgehend respektierten.

(Dr. Emanuel Braun)

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