Mit kühlem Kopf für frische Ideen

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Für die Stadt- und Tourismusentwicklung sind die Eichstätter Bürger gefragt / Inspiration in der Broschüre „Neue Perspektiven“

Eichstätt. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einem das Leben so viel angenehmer machen. Oft braucht es aber Insider, die die Verantwortlichen mit den nötigen Ideen versorgen. Deshalb haben Eichstätts Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Ideen für die Zukunft der Stadt ganz unkompliziert mitzuteilen – und zwar auf der Webseite www.www.eichstaett.de/zukunft.

Gerade bei den derzeitigen Temperaturen freut man sich über alles, was Erfrischung bringt. Am Eichstätter Busbahnhof zum Beispiel gibt es seit einiger Zeit einen Wasserspender, an dem man sich kostenlos seine Flasche mit Eichstätter Trinkwasser von bester Qualität auffüllen kann – ideal für Bus- und Bahnfahrer, aber auch für Radler oder Wanderer sowie alle, die zum Beispiel außerhalb der Öffnungszeiten der umliegenden Geschäfte ihren Durst stillen wollen. Ganz nebenbei lässt sich durch das Auffüllen wiederverwendbarer Flaschen auch Plastikmüll vermeiden – und das wiederum ist ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

Abkühlung bringen auch die neuen Palettenmöbel, die das Haus der Jugend kürzlich mit Hilfe des Jugendhausrates und Praktikanten der Mittelschule Schottenau gebaut hat. Sie stehen an schattigen Plätzchen direkt an der Altmühl: kurz vorm Freiwasser-Parkplatz, am Badsteg und an der Aumühle. Die vierte Sitzgruppe findet sich auf einem lauschigen Rasenstück direkt an der Kneippanlage – kaltes Wasser aus dem Kapellbach und dazu ein Schattenplätzchen, so lässt sich der Eichstätter Sommer aushalten.

Wer mehr solcher Ideen hat – ob für kleine Verbesserungen oder große Projekte –, braucht diese nicht für sich zu behalten, denn das wäre verschenktes Potenzial. Wer in Eichstätt lebt, kennt „seine“ Stadt meist wie seine Westentasche und hat sich sicher auch schon Gedanken gemacht, an welchen Stellschrauben man drehen kann, um die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu verbessern – für Bürger genauso wie für Touristen, für Jugendliche genauso wie für Familien oder Senioren.

Solche Ideen und Impulse an den richtigen Mann oder die richtige Frau zu bringen, ist übrigens ganz unkompliziert. Dafür gibt es nämlich das Kontaktformular unter www.eichstaett.de/zukunft. Einfach ausfüllen, Idee formulieren und abschicken: gesammelt, sortiert und weitergeleitet werden die Anregungen von der Tourist-Information Eichstätt. Das Ganze funktioniert natürlich auch per E-Mail an die Adresse zukunft@eichstaett.de.

Dass die Tourist-Information hier am Start ist, ist kein Zufall, denn sie war auch maßgeblich am Eichstätter Tourismuskonvent beteiligt, einem gemeinsamen Projekt der Stadt Eichstätt und des Lehrstuhls Tourismus der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Der Konvent hat Eichstätt vergangenes Jahr genau unter die Lupe genommen und – auch hier schon mit großer Beteiligung der Bürger – die Richtung für die weitere Entwicklung festgelegt: sowohl als Stadt als auch als Tourismusziel.

Die Ergebnisse wurden in der gut zu lesenden, 36-seitigen Broschüre „Neue Perspektiven – Gemeinsam für Eichstätt“ festgehalten. Die erst kürzlich erschienene Lektüre lohnt sich für alle, denen Eichstätt am Herzen liegt und die die Zukunft der Stadt mitgestalten wollen. Besonderes Potenzial hat Eichstätt nach den Ergebnissen des Konvents in den Bereichen „Spiritualität und Kraft“, „Architektur“, „Orte der Weisheit“, „Altmühl“ sowie „Aktiv und Gesund“.

Die Broschüre steht unter www.www.eichstaett.de/zukunft zum Download bereit, gedruckt ist sie kostenlos in der Tourist-Information Eichstätt erhältlich. Der beste Platz derzeit für die Lektüre: auf einem Paletten-Sofa an der Altmühl natürlich – mit frisch aufgefüllter Trinkflasche.

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