Eichstätts schönste Wege

Rund um die Bischofsstadt Eichstätt1_Denger

Wandertouren am Fluss, auf der Jurahöhe und auf Pilgerwegen

Altmühltal-Panoramaweg, Wallfahrerweg oder Ostbayerischer Jakobsweg: Eichstätt ist Startpunkt oder einladende Zwischenstation für Wandertouren auf beliebten und abwechslungsreichen Fernwanderwegen. Aber auch zahlreiche lokale Routen führen als Tagestouren zu herrlichen Ausblicken, Naturschauspielen und den geologischen Besonderheiten des Altmühltals.

Seit Jahren als Radl-Paradies bekannt, hat sich Eichstätt im Zuge einer umfassenden Qualitätsoffensive zu einem optimalen Terrain für Genuss-Wanderer entwickelt. So ist Eichstätt große Station auf dem Altmühltal-Panoramaweg, zertifiziert als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“. Zwischen Gunzenhausen und Kelheim schafft der Altmühltal-Panoramaweg die perfekte Kombination von Natur und Kultur. 200 Kilometer folgt er im Tal, auf den Jurahöhen und durch geschichts¬trächtige Städte dem Lauf der Altmühl. Eichstätt liegt als einer der kulturellen Höhepunkte der Tour etwa auf halber Strecke und ist damit ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in beide Richtungen. Außerdem gibt es entlang des Altmühltal-Panoramawegs immer wieder „Schlaufen“, die als herrliche Tagestouren zu Schätzen abseits des Haupt¬weges führen. Auf der Eichstätter Schlaufe, einer 12 Kilometer langen Rundtour, entdeckt man so das Figurenfeld im Hessental und einen der ältesten Kreuzwege Bayerns.

Mit dem Wallfahrerweg, dem Ostbayerischen Jakobsweg und dem Ökumenischen Pilgerweg liegt die Bischofsstadt Eichstätt außerdem an drei Pilgerrouten. 130 Kilometer lang ist der Wallfahrerweg zwischen Wemding und Breitenbrunn. Auf seiner abwechslungsreichen Strecke verbindet er viele außergewöhnliche christliche Bauwerke. Dazu zählen neben dem Eichstätter Dom die Kirchenruine Spindeltal bei Wellheim oder das Kloster Plankstetten bei Berching. Zu christlichen Wurzeln wandert man auch auf dem Ostbayerischen Jakobs¬weg von der tschechischen Grenze über Regensburg, Kelheim und alte Römerstraßen bis nach Eichstätt. Von hier aus führt er die Wanderer – geleitet von der gelben Jakobsmuschel als Markierungszeichen – über Donauwörth weiter bis zu seinem endgültigen Ziel im großen spanischen Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Der Ökumenische Pilgerweg hingegen bringt die Wanderer auf 80 Kilometern vom meist katholisch geprägten Oberbayern ins evangelische geprägte Franken nach Heidenheim. Dabei folgt er den Spuren der gemeinsamen Christianisierung durch die heiligen Geschwister Willibald, Wunibald sowie durch den Hl. Sola.

Wanderer unternehmen von Eichstätt aus außerdem entspannte und abwechslungsreiche Tages- und Halbtagestouren. Dafür stehen verschiedene Wanderwege und Lehrpfade zur Verfügung, darunter der Eichstätter Fossilienpfad. Das große Thema dieses Lehrpfads ist die Faszination der Jurazeit: Vom Eichstätter Stadtbahnhof führt er hinauf zum Jura-Museum und zum Fossiliensteinbruch am Blumenberg. Besonders schöne Fossilien zeigen sich im Museum Bergér als nächster Station. Ein industriell genutzter Steinbruch steht für die große Bedeutung der Steinindustrie für die Region rund um Eichstätt. Doch auch sie werden im Laufe ihrer Renaturierung wieder zum Biotop: Eines von ihnen liegt auf der Strecke des Lehrpfads.

Alle Wanderrouten sind in der handlichen „Wanderkarte Eichstätt“ zusammengefasst. Schnell orientiert man sich an der Überblickskarte, zusätzlich werden alle Wege im Verlauf mit ihren Besonderheiten und Einkehrmöglichkeiten beschrieben. Die offiziellen Wanderführer „Altmühltal-Panoramaweg“ und „Wallfahrerweg“ enthalten detaillierte Beschreibungen des Hauptwegs und der Schlaufen, Überblicks- und Detailkarten sowie viele Infos zu Sehenswertem und Einkehrmöglichkeiten.

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