Lithographie-Werkstatt Eichstätt und Lithographisches Kabinett - Ausstellungen

Als Alois Senefelder 1798 die „Chemische Druckerey” erfand, wurde sie sehr schnell für gezeichnete, gemalte und handgeschriebene, ja daraus hervorgehend auch für fotografische Reproduktionen angewendet. Der weltbeste Lithographiestein hierfür kommt aus der Region Solnhofen.

Diese Werkstatt wurde 1998 im Zusammenwirken von Bildender Kunst und Stadt eingerichtet. Mit dem vielseitig entwickelten Druckmedium arbeiten heute nur noch die Künstler. Vom Herkunftsort des Steins ausgehend, will die Werkstatt das Wissen und die Tradition des Steindruckes wieder ins öffentliche Bewußtsein rufen. So sind internationale Künstler mit diesem grafischen Arbeits-schwerpunkt, als Gastkünstler zum Aufenthalt eingeladen. Die „Sammlung Lithographie Eichstätt“ baut sich hieraus auf. Sie wird als Eigentum der Stadt in der Graphischen Sammlung der Universitätsbibliothek der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bewahrt und öffentlich zugänglich gehalten. Ermöglicht wird der Unterhalt der Werkstatt durch die Unterstützung von Stein- und Druckindustrie der Region, sowie dem Kreis der LITHO-Partner. Projektleitung: Li Portenlänger.

Führungen nach Absprache bis 2 Monate vor dem Termin möglich. 1h 110,- EUR, 2h 150,- EUR/pro Gruppe. Max. 15 Pers./Gruppe.

Bitte entnehmen Sie der Presse die aktuellen Daten der eingeladenen Künstler, Ausstellungen und Offenen Werkstatt.

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Info-Adresse

Lithographie - Werkstatt und Kabinett
Li Portenlänger
Pfahlstraße 25
85072 Eichstätt
Tel.: 08421/2588
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