Spendenkonto

Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt

IBAN:

DE60 7215 0000 0000 0003 23

Verwendungszweck: "CORONA - Kulturspende" oder "CORONA - Kulturspende für Name XY"

Kultur virtuell genießen - Kreative retten

spiegelsaal_klotzeck4_kl.jpg

Gerade freiberufliche Künstler*Innen und Kreative trifft die Corona - Krise besonders. Keine Auftrittsmöglichkeiten mehr, kein zahlendes Publikum, keine Engagements, keine Einnahmen.

Auf dieser Plattform können Kreative Ihre Kunst virtuell darbieten und dafür Spenden erhalten. Sie, als Besucher*In dieser Seite, können den Kreativen mit Ihrer Spende in beliebiger Höhe helfen. Bitte nutzen Sie für die Überweisung Ihrer Spende die unten genannte Kontonummer der Stadt Eichstätt und geben als Verwendungszweck an "CORONA - Kulturspende", dafür können Sie eine Spendenquittung der Stadt Eichstätt erhalten.

Oder nennen Sie den Namen wenn Sie einem bestimmten Künstler eine Spende zukommen lassen wollen "CORANA - Kulturspende für Name XY". Dafür erhalten Sie natürlich keine Spendenquittung.

Damit wir auch in Zukunft die vielfältige Kultur in Eichstätt genießen können.

WICHTIGE INFO FÜR FILMBEITRÄGE! Möchten Sie einen Filmbeitrag auf unserer Plattform zeigen, dann schicken Sie uns hier bitte einen Link zu YouTube, Facebook oder Vimeo, auf welchen wir verweisen können. Eine andere Form der Übermittlung ist aus rechtlichen und technischen Gründen leider nicht möglich.

ARTOMAT

art around the clock" | Kunstautomat Eichstätt

ARTOMAT | ein Projekt des Atelier Bildfläche

„art around the clock“ I kleine Kunstwerke und Kunstbotschaften zum sammeln oder verschenken. Die erste Staffel mit 10 verschiedenen Künstlern startet am 7. März 2021 um 13:00 Uhr. Die Galerie Bildfläche präsentiert ab März 2021 den ersten Kunstautomaten in Eichstätt. Angebracht an der Außenfassade der Galerie, ist der artomat 24 Stunden am Tag zugänglich.

Klein und originell sind die Kunstbotschaften, die in den Schachteln Platz finden. Die Kunstwerke aus unterschiedlichen künstlerischen Bereichen stammen von regionalen sowie ausgewählten überregionalen Künstlern und können für jeweils fünf Euro erworben werden. Die kleinen Werke sind limitiert und meist vom Künstler signiert.

Soforthilfe für Künstler*innen

Künstlerhilfen FQA

Schicken Sie uns Ihre virtuelle Veranstaltung

Die Kulturschaffenden von Eichstätt präsentieren sich im Advent

Mit dem Online Adventskalender soll mehr Präsenz für die Kunst und Kultur in Eichstätt entstehen. Wir wollen Künstlerinnen und Künstlern, für einen Tag im Advent, die Onlinebühne der Stadt zur Verfügung stellen.

Türchen 24 - Stahlblosn

as.jpg

Stahlblosn hat – obschon naheliegend - nichts mit dem Schmiede- oder Glasbläserhandwerk zu tun, auch wenn bei uns so manches Ventil beim Spielen heiß läuft und bereit für eine Warm-Verformung wäre. Der Name entstand vor allem durch die Tatsache, dass die ganzen guten Namen wie "Blechschaden" oder "Ernst Mosch und seine Egerländer Musikanten" schon vergeben waren. Trotz dieser Tragödie steht das im Herbst 2006 gegründete Ensemble heute für innovative Blas-, Volks- und Rockmusik. Dies konnten die sieben teils jungen, teils junggebliebenen Blechbläser schon bei Auftritten in ganz Deutschland, Österreich und Tschechien beweisen - von Hamburg, Eichstätt, dem Oktoberfest und dem Hofbräuhaus in München bis nach Bad Tölz, Salzburg, Prag, Innsbruck und Dresden.

Tuba – Raphael Decker

Posaunen – Andreas Baumann, Johannes Speth

Basstrompete – Christoph Gerner

Trompeten – André Portner, Stefan Rössler, Stephan Rixner

 

Das Maximum an Klangvielfalt aus einer 7er-Besetzung herauszuholen ist der Anspruch, der uns antreibt. Dabei wird jedes Arrangement, vom Zwiefachen über Volkstänze hin zu modernsten Charts, in neuem, maßgeschneidertem Gewand präsentiert. Und wenn es sich nicht vermeiden lässt, singen wir auch noch sehr gerne im vierstimmigen Satz. Damit sind wir für fast alle Gelegenheiten gerüstet: Ob Dorffest, Bierzelt, Frühschoppen, Festzüge oder Anlässe in kleinerem Rahmen - wir sind flexibel. Grundsätzlich spielen wir die Auftritte zu siebt (3 Trompeten, Basstrompete, 2 Posaunen und F-Tuba). Im Bierzelt, auf der großen Bühne oder Festzüge spielen wir zu acht: Sieben Blechbläser und Schlagzeug.

Darüber hinaus beherrschen wir ein breites und anspruchsvolles klassisches Repertoire, welches wir in Konzerten oder Gottesdiensten zur Aufführung bringen. Spezialisiert sind wir zudem auf die Ausgestaltung von Festgottesdiensten, beispielsweise Trauungen, die wir mit feierlichen Ein- und Auszügen und ergreifenden Arrangements gestalten. Sowohl in Gottesdiensten als auch in Konzerten bevorzugen wir eine Besetzung mit sieben Bläsern (3 Trompeten, Basstrompete, 2 Posaunen, F-Tuba), Orgel und Pauken.

 

Die Adventszeit ist gerade für Bläser wie uns eigentlich immer was ganz Besonderes. Denn sie ist die einzige Zeit im Jahr, in der wir eben nicht unser „normales“ Repertoire spielen. Keine Märsche, keine Polken, keine Walzer. Einfach mal was anderes. Man merkt so richtig über die Musik, über die Auswahl der Stücke, dass ein Prozess beginnt. Ein Prozess, der für uns bedeutet, dass das Jahr bald zu Ende ist. Entgegen der gesellschaftlichen Weihnachtshetze ist die Adventszeit für uns eine Entschleunigung der Dinge. Ruhigere, besinnlichere, festliche und vor allem nachdenkliche Musik bestimmt ab dieser Zeit das Empfinden. Natürlich wird schon mal auch ein Klassiker wie Jingle Bells, Feliz Navidad oder Last Christmas zum Besten gegeben.

Der Start der Adventszeit war bisher immer ein Auftritt am Eichstätter Weihnachtsmarkt mit anschließender Adventsserenade am Marktplatz. Traditionell wird bei Stephan Lina vom Balkon herabgespielt und danach mit einem feinen edlen Tropfen bei ihm angestoßen. Danach gibt’s vereinzelt mal den einen oder anderen Auftritt auf einem der regionalen Weihnachtsmärkte in und um Eichstätt. Unser absoluter Höhepunkt der Advents-/ Weihnachtszeit ist jedoch unsere eigene Weihnachtsserenade in der Frauenbergkapelle immer samstags vor Heiligabend. Ein ganz besonderer Moment seit knapp 15 Jahren für uns selbst und auch für die anwesenden Zuhörer. Wir spielen unser Bestes Repertoire an klassischer, festlicher Weihnachtsmusik und Herbert F. Mayer und Edith Rixner lesen jedes Jahr besinnliche Texte dazwischen. Ein für viele Eichstätter mittlerweile Tradition gewordener Abend. Jeder von uns weiß und spürt es ganz genau: nachdem der letzte Ton des Konzerts ertönt ist, ist für uns Weihnachten und es beginnt die staade Zeit.

Auch heuer versuchen wir natürlich unsere Serenade trotz dieser Schwierigkeiten stattfinden zu lassen, allerdings in ungewohnter Art und Weise. Es besteht leider wenig Hoffnung, dass die Serenade in der Form stattfinden kann, wie es die letzten Jahre war. Wir sind deswegen gerade in der Planung ein Live-Online-Konzert zu veranstalten. Das bedeutet, dass wir ohne Zuschauer unser Konzert spielen werden, aber sich jeder interessierte Zuhörer gemütlich von zuhause über Facebook, Instagram oder Youtube dazu schalten kann. Eine Möglichkeit, die unserer Meinung nach die sinnvollste in der aktuellen Lage ist.

 

„Ohne Kunst und Kultur wird’s still“ - so lautet ein deutschlandweiter Slogan, der auf die aktuelle Situation aufmerksam machen möchte. Und gerade die Branche leidet wie keine zweite unter der Corona-Pandemie. Keine Konzerte, keine Feste, kein Theater, keine Kultur. Die dem Menschen schönste Form der freien Meinungsäußerung wird gerade stark reguliert, teilweise sogar tot reguliert. Natürlich ist für uns Stahlblosera die Musik, die wir machen ein Hobby und keiner muss davon leben. Jedoch ohne sie leben, können und wollen wir nicht. Ein Gefühl, eine Einstellung, die uns das Leben so stark bereichert. Man muss den Menschen die Kunst und Kultur zurückgeben, um ein immer mehr trist werdendes Leben zu verhindern. Es heißt flexibel zu werden, alternative Angebote und Möglichkeiten zu schaffen, sich an jeden Strohhalm fest zu klammern. Für viele eine Möglichkeit sich zu entfalten, sich zu vervollständigen, sich abzulenken, um nachzudenken, sich zu erfüllen. Welcher Grund auch vorrangig ist, ohne Kunst und Kultur wird’s still.

 

Vorschaubild
Stahlblosn. - Stille Nacht, heilige Nacht. (02:09)

Türchen 24 - Ehemalige Rebdorfer Bläser

logo_erb.jpg

Wir sind die Ehemaligen Rebdorfer Bläser: Ein Zusammenschluss aus Musikern, die in Rebdorf auf der Schule waren und die immer noch Spaß am gemeinsamen Musizieren haben.
Wir wollen mit Veranstaltungen, wie dem Turmblasen vom Rathausturm oder dem Adventsanblasen, das kulturelle Leben in der Stadt bereichern. Dieses Jahr war das seltener möglich, aber umso schöner als wir bei sonnigem Wetter das Turmblasen spielen konnten.

Normalerweise ist für uns Musiker in der Adventszeit Hochbetrieb und es ist oft schon gar keine „stade Zeit“ mehr. Dieses Jahr wird nun anders werden, aber somit natürlich auch ruhiger. 
Die Ehemaligen Rebdorfer Bläser wünschen eine ruhige und gesunde Adventszeit!

Vorschaubild
Turmblasen der Ehemaligen Rebdorfer Bläser (01:29)

Türchen 23 - Shoshanna Aharts und Andreas Karlstetter

giant-hibiscus.jpg

Titel: Riesenhibiskus (Giant Hibiscus), Pastell 28 cm x 28 cm, 2020

Künstler: Shoshanna Ahart

Riesenhibiskus (Giant Hibiscus) ist eines von mehr als zwanzig neuen Pastellgemälden, die Shoshanna Ahart 2020 auf Schloss Grünau gemalt hat. Sie begann 2018 mit der Grünau-Serie.

Eine große Ausstellung mit ihrer Grünau-Serie ist im nächsten Sommer auf dem Schloß mit Ute Patel-Mißfeldt geplant. Sie können einen Termin vereinbaren, um Shoshanna Aharts Gemälde in der Galerie im Ahart Atelier unter der Nummer 08421-935484 zu sehen.

 

Titel: Mapusaurus jagt Buitreraptor, Bleistift 42 cm x 29,7 cm, 2015

Künstler: Andreas Karlstetter

Andreas Karlstetter beschäftigt sich mit der paläontologischen Rekonstruktion fossilem Lebens, insbesondere der Jurazeit und Funden im Eichstätter Raum. Rekonstruktionen sind immer Interpretationen, wobei sich Karlstetter stets an der modernen wissenschaftlichen Forschung orientiert und künstlerische Freiheit immer an rezente Tierarten angelehnt ist.

 Sie können einen Termin vereinbaren, um Andreas Karlstetters Zeichnungen in der Galerie im Ahart Atelier unter der Nummer 08421-935484 zu sehen.

www.ah-art.com

shoshanna-beim-malen.jpg
andreas-beim-zeichnen.jpg
mapusaurus.jpg

Türchen 23 - Elisabeth Schinagl

e_portrait_01.png

Ich bin Elisabeth Schinagl, Autorin aus Eichstätt. Die reichhaltige Historie der Stadt inspiriert mich immer wieder für meine Romane und Erzählungen. Das gilt auch für meinen historischen Krimi Francobaldi.

Ich mag die gemütliche Atmosphäre in der Stadt und die historische Bausubstanz begeistert mich immer wieder. Normalerweise besuchen mein Mann und ich auch gerne den stimmungsvollen Adventsmarkt mit seinem einmaligen Ambiente.  Doch das ist in diesem Jahr natürlich leider nicht möglich. So machen wir uns es zu Hause umso gemütlicher.

Mit diesem Beitrag, einem Auszug aus meinem historischen Krimi Francobaldi, möchte ich einem breiteren Kreis auf unterhaltsame Weise eine besonders spannende Episode der Stadtgeschichte näherbringen, nämlich das Wirken der Illuminaten hier in Eichstätt. Ihre Spuren finden sich noch heute in der Stadt.

 

 

 

Vorschaubild
Francobaldi - Lesung aus meinem historischen Kriminalroman (07:13)

francobaldi_cover_vorderseite_100.jpg

Türchen 22 - Stadtmuseum Eichstätt e.V.

stadtmuseum.jpg

Die „ Schau.Fenster.Tour" des Förderverein Stadtmuseum ist pünktlich zu Weihnachten um ein neugestaltetes Fenster reicher, welches den Heiligabend der 1930er Jahre thematisiert.

Wer in diesen Tagen an der ehemaligen Volksbank am Marktplatz vorbeigeht, wo nun verschiedene Einrichtungen der Katholischen Universität untergebracht sind, kann unschwer einen geschmückten Christbaum in einem der Schaufenster erkennen. Soweit nichts Überraschendes, doch die Geschenke darunter muten eher sonderbar an: Auf der einen Seite ist Kriegsspielzeug – darunter Soldaten und Kriegsgerät – platziert, auf der anderen ein Miniaturaltar mit Pfarrer, Ministrant und Gottesdienstzubehör. Beides nimmt uns mit in die 1930er Jahre, eine Zeit, in der es für Jungen vor allem diese zwei Perspektiven gab: Entweder wurden sie später einmal Soldat oder Pfarrer. Auf diese Zukunft hin war damals das Spielzeug ausgerichtet. Und so sind die Weihnachtsgaben, welche vor rund 90 Jahren die Zwillingsbrüder der Familie Daum in Eichstätt geschenkt bekamen, geradezu ein Paradebeispiel für die Mentalität der 1930er Jahre. Denn Pazifismus war im beginnenden Nationalsozialismus ein Schimpfwort und Gendervorbehalte waren noch überhaupt kein Thema. Einer der Zwillinge zeichnete sich wohl durch ein umtriebiges Wesen aus, er bekam als Vorbereitung auf das richtige Leben – wie viele andere Jungen der damaligen Zeit – das Kriegsspielzeug. Der andere Zwilling war eher ruhiger Natur und religiös interessiert. Für ihn gab es den Spielzeugaltar, mit dem er geistliches Leben einüben konnte. 

Tragischerweise wurde für den einen Zwilling aus dem Spiel tödlicher Ernst. 1943 wurde der 20-Jährige aus dem Priesterseminar heraus eingezogen und fiel ein Jahr später  in Russland. Sein Zwillingsbruder überlebte ihn um mehr als 60 Jahre und zeigte auch beruflich strategisches Interesse als Beamter der Oberbaudirektion in München. Es lässt sich vermuten, dass die damaligen Kinder – trotz der rauhen Zeiten – wohl anders spielten, sonst gäbe es diese empfindlichen und zerbrechlichen Spielsachen nicht mehr. Die Sprösslinge wurden zu höchster Achtsamkeit im Umgang damit ermahnt. Einige Wochen nach Weihnachten verschwanden die Kostbarkeiten wieder in Kisten bis zum nächsten Weihnachtsfest, wo sie erneut auf dem Gabentisch auftauchten.

Wer das Schaufenster des Förderverein Stadtmuseum besichtigen möchte, hat bis Mitte Januar noch Gelegenheit dazu.

Türchen 22 - Ariana Keßler

ariana-kessler_gmh1798.jpg

Als zugroaste Fränkin lebe und arbeite ich, Ariana Keßler, sowohl in Bamberg als auch gerne in Eichstätt, meiner zweiten Heimat.

Für mich gibt es nichts Schöneres als mit mit den unterschiedlichsten Materialien – von Stein über Holz, Kupfer, Edelstahl, dazu auch Halbedelsteinen und Textilien aller Art – zu experimentieren. So finden sich nicht nur Verbindungen zwischen diversen Texturen, sondern auch von Kunst und Mensch, wobei ich gerne auch andere zu eigener, freier oder themenbezogener Arbeit motiviere.

Und genau das möchte ich mit dieser im Arbeitsprozess abgebildeten Eichenscheibe zeigen!

Die aus der Eichstätter Gegend stammende Scheibe eines unsere Stadt symbolisierenden Baumes strahlt bereits in verschiedenen Farben mit sinngebender Bedeutung, beispielsweise dem Grün der Hoffnung und des Wachstums.

Gerade jetzt in der Adventszeit nach einem von Pandemie, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüchen gezeichneten Jahr sollten wir mehr denn je  miteinander – nicht nur mit Lebkuchen und Adventstee – in Verbindung sein und uns austauschen. Auch sollten wir uns besonders auf die positiven Seiten der Entwicklungen konzentrieren: zu uns selbst zu finden, mehr Zeit in der Natur verbringen, den Mitmenschen Hilfe anzubieten … damit können wir dem eigenen Leben als auch dem in dieser wunderbaren Stadt die schönsten Farben geben, ja mehr als nur weihnachtliches Leuchten zaubern!

ariana-kessler_gmh2943.jpg

Türchen 21 - Sonja Hornung

dsc_0012.jpg

Sonja Hornung, seit mehr als 20 Jahren im Vorstand des Künstlerrings Eichstätt, derzeit Kassier. Der Künstlerring macht es sich zur Aufgabe, mindestens eine Ausstellung pro Jahr in der Johanniskirche zu organisieren. Meist noch eine Ausstellung im Naturparkzentrum und Beteiligung an anderen Ausstellungsmöglichkeiten zum Beispiel bei der Nacht der offenen Kirchen. Wir gestalten die Ausstellungen wechselweise als Ausstellung mit oder ohne vorgegebene Thematik. Dieses Jahr waren wir in der Erlöserkirche präsent.

Normalerweise auch sehr gerne auf dem Adventsmarkt mit heißem Bischof und dem Kauf von regionalem Kunstgewerbe oder anderen Produkten. Im Advent ist die Gartenarbeit beendet und da bleibt Zeit für abendliche adventliche Ruhe und Besinnung. Oft mit Plätzchen backen oder selbst gestalteten Weihnachtskarten für Freunde im heimatlichen Lichtermeer und Feuer im Schwedenofen.

Mein Bild von der Erlöserkirche, die zwischen den Barockbauten und dem Alten Stadttheater als klassisch schlichter Backsteinbau ein Zeichen ist für das gelungene Miteinander der Kirchen. Das passt meiner Meinung nach in die Adventszeit. Die Schlichtheit und die warme Farbe des Gebäudes sind eine Augenweide und ein reizvoller Gegensatz zu den katholischen Kirchenbauten.

dsc_0009.jpg

Türchen 20 - Stadtkapelle Eichstätt

bild-381.jpg

Wir sind die Stadtkapelle Eichstätt e.V. über 100 aktiven Musikern zwischen 9 und 62 Jahren in zwei Bläserklassen, der Jugendstadtkapelle und der Stadtkapelle.

Die besondere Zeit des Wartens auf die Ankunft Christi muss in einem ganz besonderen Jahr mit außergewöhnlichen Umständen zurechtkommen. Die Musik soll uns in dieser Zeit das verbindende, trötende und freudige Element aller Freunde der Stadtkapelle Eichstätt sein.

Je mehr Freude wir anderen Menschen machen, desto mehr Freude kehrt ins eigene Herz zurück.

Sich besinnen und das Wesentliche erkennen. Für uns sind Sie wesentlich. 
Wir danken Ihnen für Ihre Treue auch in schwierigen Zeiten und wünschen Ihnen von Herzen
eine besinnliche und musikalische Weihnachtszeit sowie einen gesunden Start ins Jahr 2021.

Ihre Stadtkapelle Eichstätt

 

Vorschaubild
Adventsruf (03:18)

Türchen 20 - Chor Mittendrin

chor-foto-im-pfarrgarten-2019-.jpg

Der Chor „mittendrin“ ist ein 4-stimmig gemischter Chor, der seit seiner Gründung im Jahr 1999 (im Osten der Stadt Eichstätt, Pfarrei Heilige Familie) durch Gottesdienstgestaltungen und Konzertbeteiligungen bekannt wurde. Leitung: Regina Michl

Wir singen vorwiegend NGL (Neues Geistliches Liedgut) in deutscher und englischer Sprache, haben Freude am gemeinsamen Singen und an unserer gewachsenen Gemeinschaft.

Die Texte unserer Lieder „berühren“ uns mitten im Alltag. Wir sind eben „mittendrin“….

Mit unserem musikalischen Beitrag „You raise me up“ möchten wir einfach nur sagen:

Egal, wie lange die Pandemiebeschränkungen noch dauern – wir geben die Hoffnung nicht auf. Wir werden wieder proben. Wir sind nicht allein!

Vorschaubild
You raise me up mittendrin Chor (03:14)

Türchen 19 - Fred Darimont

foto-1.jpg

Ich heiße Fred Darimont. Ich wohne mit meiner Frau und meinen beiden Kindern in Eichstätt. Ich bin von Beruf Sozialarbeiter. In meiner Freizeit mache ich Filme und schreibe Gedichte und Texte.Mit der Adventszeit in Eichstätt verbinde ich vor allem den schönen kleinen Weihnachtsmarkt, der dieses Jahr leider ausfällt. Und die Schlittschuhbahn, auf der meine Kinder in den letzten Jahren so gerne gelaufen sind.In meinen gelesenen Gedichten für das „Kultürchen“ setze ich mich mit moderner Einsamkeit, mit Weihnachtskonsum, mit Spiritualitätsbemühungen und den Wünschen, den Sehnsüchten nach Wundern im hochtechnisierten, gesättigten und erschöpften Teil unserer Welt auseinander.

Türchen 19 - Albert Fersch

2019-gallery-2.jpg

Über mein Schaffen möchte ich das Zitat von Goethe stellen, das auch für meine künstlerischen Intentionen steht:

Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe,

aus ein paar sonnenhellen Tagen

sich so viel Licht ins Herz zu tragen,

dass, wenn der Sommer längst vergeht,

das Leuchten immer noch besteht.

 

Das gilt es doch, das Leuchten des Sommers zu konservieren

und spätestens im Advent neu erstrahlen zu lassen.

Licht und Liebe brauchen wir alle, und das vermitteln Kunstwerke.

Auch auf kleinem Kartenformat trage ich das Licht und die Freude hinaus zu allen Empfängern.

Mein Anliegen ist dabei, einen Gegenpol zu den virtuell weitergeleiteten E-Mail Weihnachtsgrüßen

zu bieten und das Gespür für Wert und  Wertschätzung hochwertiger handgestalteter Karten wieder zu wecken.

Eine Unikat-Karte erst zu finden, dann mit persönlichen handgeschriebenen Zeilen zu versehen, eine Briefmarke

auf das Kuvert zu kleben und zur Post zu tragen,

all das zeigt besondere Wertschätzung für den Empfänger und wirft zugleich

ein Licht zurück auf den Absender der Weihnachtsgrüße.

 

Denn wie hat vor einiger Zeit die Süddeutsche Zeitung getitelt:

"...und dann findet man sie doch noch, die Perlen papierener Kartenkunst."

aquarell-christbaum-blas.jpg
fluegel-praegedruck-18.jpg
foto-35.jpg
pop-up-tannenbaum.jpg

Türchen 18 - Studio Hetzer

g-m_hetzer_78873.jpg

Wir sind Gisela und Martin Hetzer aus Obereichstätt und Fotografieren ist unsere künstlerische Ausdrucksweise und Leidenschaft. Vom 8. bis 15. Oktober diesen Jahres hatten wir zu unserem großen Vergnügen noch die Möglichkeit unsere Bilderserie in der Eichstätter Johanniskirche auszustellen. Sie erzählt von Kommunikation, die vielleicht gerade auch nicht zustande kommt, von Verbundenheit, die man nicht zum Ausdruck bringen kann. Es ist uns ein großes Anliegen für den Advent, sich in in dieser Zeit zu besinnen und wir ermuntern alle Teilnehmer, mal öfter zum Telefon zu greifen, Karten oder auch mal wieder einen Brief zu schreiben, um in Kontakt mit lieben Menschen zu bleiben. 

Gerne haben wir auch Rückmeldungen unter info@studiohetzer.de und wünschen einen schönen Advent.

Vorschaubild
Ausstellung (00:45)

beobachter_dsc3000.jpg

Türchen 17 - Blechhilfswerk

2-bhw.jpg

Wir sind das BHW - das Blechhilfswerk. Wir sind sieben jungen Vollblutmusiker aus Eichstätt und Umgebung und bestechen durch einen Mix aus traditioneller Blasmusik und modernem Brass-Sound.

Wir wollen mit unserer Musik Volksmusik v.a. aus dem Eichstätter Umland in neue Formen bringen. Deshalb arrangieren wir einige ehemals mündlich überlieferte Stücke neu und lassen sie mit unserem Blech-Sound verschmelzen. Darüber hinaus bedienen wir auch viele weitere Genres und sind quasi Blaskapelle, Bigband und Kammermusikensemble zu gleich - und das jeweils nur zu siebt.

Der Advent ist für uns neben der Biergartensaison die Zeit, in der man die meisten Auftritte spielt. Jedes Adventwochenende stehen mindestens zwei oder drei Weihnachtsmärkte an, auf denen man dann spielt.

Trotz des hohen Arbeitspensums in dieser Zeit, kann man das Spielen der Weisen und Choräle fast mehr genießen denn je. Man schaut beim Spielen in freundliche Gesichter, trinkt Glühwein mit seinen Freunden und wärmt die beim Spielen halb abgefrorenen Finger am Feuer. Auf all das müssen wir heuer verzichten, was uns natürlich sehr schmerzt.

Wir wollen den Leuten in dieser einsamen und fast schon faden Zeit ein wenig Hoffnung und Mut mitgeben - und, dass man auch den Spaß und die Freude nicht verlieren darf!

Vorschaubild
Ein Prosit - BHW-Blechhilfswerk (00:41)

Türchen 17 - Renate Miksch

1.jpg

Zu dem was ich sagen möchte:
Ariadne wartend auf Theseus Rückkehr aus dem Labyrinth.
Warten wir nicht alle auf das Zurückfinden aus unserem Labyrinth auf die besseren
Zeiten die hoffentlich wieder kommen werden .

Ich bin in Eichstaett geboren und lebe im Landkreis Eichstätt.

Seit meiner Kindheit zeichne und male ich. Ich liebe die Ölmalerei und Lasse mich inspirieren von Begegnungen mit Menschen, von Eindrücken auf Reisen. Versuche das in meinen Bildern umzusetzen.

Adventszeit ist eine ruhige besinnliche Zeit, Zeit zum nachdenken über persönliche Ereignisse, schöne Dinge u. Momente nochmals an sich vorüberziehen zu lassen.

Advent bedeutet aber auch Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest das man im Kreise der Familie feiert. Ich freue mich auf Weihnachtsmärkte mit den verschiedenen Ständen, auch auf das kulinarische.

Man trifft Freunde oder Bekannte kann zusammen einen Glühwein und Bratwurst essen. Daheim zündet man ein Kerzerl an und drinkt einen Punsch.

Dieses Jahr wird’s nicht so sein, hoffen wir auf eine bessere Zeit.

2_1.jpg

Türchen 16 - Freunde von Montbrison e.V.

2_3.jpg

Hallo lieber Adventskalenderleser, bienvenue à notre porte du calendrier de l'avent, herzlich willkommen in unserem Adventskalendertürchen! 

Hinter diesem Türchen befindet sich der Verein der "Freunde von Montbrison e.V"

Sein Ziel ist, die erst vor einem Jahr geschlossene deutsch - französische Städtepartnerschaft zwischen Eichstätt und Montbrison tatkräftig zu unterstützen und die kulturellen, schulischen, sportlichen wie wirtschaftlichen Beziehungen zu fördern.

Dabei treibt uns natürlich die deutsch-französische Freundschaft und die Liebe zu unserem Nachbarland.

Jeder, der sich ein freundschaftlich verbundenes Europa wünscht, kann - unabhängig vom Lebensalter - mit tatkräftiger Hilfe, guten Ideen, finanziell oder einfach aus " Spaß an der Freud" unsere Partnerschaft unterstützen. Angst vor Verständigungsschwierigkeiten braucht niemand zu haben". Wer einen gewissen Hang zur Francophilie hat, wird sich mit unseren französischen Freunden mit allen "Mitteln" problemlos verständigen können.

Die Partnerschaft lebt inzwischen durch viele Aktivitäten.

Im Advent 2019 konnten wir die Altmühlstadt mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt von Montbrison vertreten.

Neben der Präsenz der Delegation aus Montbrison auf den letzten Altstadtfesten mit Käse und Weinverkauf und vielen schulischen Aktivitäten auf beiden Seiten war noch 2020 das Konzert mit der Musikschule Maitrise de la Loire und dem Gabrieli - Gymnasium in der Kirche Notre Dame d'Espérance im März 2020 der letzte Höhepunkt vor der Coronapandemie.

Türchen 16 - Crescendo

01_vec_sept_2018_kleiner.png

Das Vokalensemble Crescendo wurde Jahr 2007 von Schülerinnen und Schülern des Gabrieli – Gymnasiums und des Willibald Gymnasiums gegründet. Seit dem hat sich das Ensemble unter der Leitung von Volker Hagemann zu einem überregionalen Kammerchor entwickelt, der mit besonderen Projekten bereits viel Aufmerksam erfuhr.

Kern unserer Arbeit ist das gemeinsame Singen – vorwiegend geistlicher Chormusik aus allen Epochen.

Advent in Eichstätt bedeutet für uns, dass wir sehr regelmäßig Advents- und Weihnachtskonzerte in Eichstätter Kirchen gegeben haben. Für einen Glühwein am Eichstätter Weihnachtsmarkt und einen Bummel durch die erleuchteten Straßen war aber meist am Konzertwochenende noch Zeit.

Ein Lebenszeichen aus dem erneuten Kulturlockdown! Es gibt uns noch. Wir stehen zusammen und singen, auch wenn wir dieses Jahr auf Konzerte und viele gemeinsame Aktionen verzichten mussten. Das „Magnificat“ von Erik Esenvalds – einer Liveaufnahme aus einem unserer vergangenen Weihnachtskonzerte – soll trotz aller aktuellen Widrigkeiten adventliche Stimmung verbreiten.  

Vorschaubild
Ēriks Ešenvalds - Magnificat - Vokalensemble Crescendo (04:03)

Türchen 15 - Eichstätter Kammerorchester e.V.

dsc_2698_1.jpg

Eichstätter Kammerorchester: ein Ensemble, das seit fast sechs Jahrzehnten fester Bestandteil der städtischen Kulturszene ist. Begründet 1961 von Klassik-begeisterten jungen Musikfreunden, wurde es ab 1967 geprägt von dem unvergleichlichen Musikpädagogen Hans Drechsler, der das Orchester mehr als vier Jahrzehnte führte. Seit 2011 leitet Georg Hanauska, ein ehemaliger Schüler Drechslers, das Ensemble.

Unsere Mitglieder spielen Geige, Bratsche, Cello oder Bass, sind aber keine Profis, sondern kommen aus allen möglichen Berufen. Einmal in der Woche trifft man sich für eineinhalb Stunden zur Probe, um jährlich ein abendfüllendes Programm vorzubereiten. Das Spektrum der Werke reicht von der Renaissance bis zur gemäßigten Moderne, im Zentrum stehen aber Stücke aus Barock und Klassik.

2021 feiern wir das 60-jährige Bestehen mit einem Festkonzert. Auf dem Programm stehen eine Suite aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel, die Militärsinfonie von Joseph Haydn sowie das virtuose Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel mit Hans Jürgen Huber als Solisten. Dies alles können Sie am Samstag, den 24.7.2021, ab 19:00 Uhr im Festsaal des Alten Stadttheaters in Eichstätt erleben.

dsc_2717_1.jpg

Türchen 14 - Li Portenlänger

foto-michael-kleinherne-eichstaett-li-portenlaenger-2019.jpg

Ich leite die Lithographie-Werkstatt Eichstätt nach der Gründung - seit 22 Jahren mit regelmäßigen internationalen Künstlereinladungen, Ausstellungen, Aufbau der "Sammlung Lithographie Eichstätt", bewahrt als Eigentum der Stadt Eichstätt bei der Universitätsbibliothek und so öffentlich zugänglich.

Bei mehr Interesse, bitte wenden Sie sich direkt an mich.

www.lithos-jura.de

Li Portenlänger arbeitet in der Lithographie-Werkstatt Eichstätt.

Advent bedeutet Vorbereitung, 2020 ist eine Zeit der Vorbereitung - Wandlung am 8. Dezember 2020.

Zum Pedetti-Gedenkjahr 2019 und als Nachbereitung 2020  hatte ich

  • eine große Veranstaltung in Schloß Pfünz,
  • eine geführte Stadtbegehung und
  • eine Ausstellung in der Lithographie-Werkstatt Eichstätt.

"Promenade mit Maurizio - Château Coronaz"

76 Seiten, Hardcover, Deutsch-Englisch, 15 €

Buchhandlung Christof Cebulla, Ostenstraße 2, 85072 Eichstätt, Telefon: 08421/ 2588 christof.cebulla@t-online.de wie auch in anderen Buchläden in Eichstätt, sowie in der Lithographie-Werkstatt.

Vorschaubild
Handwerkskunst Lithographie: Ausstellung mit Skizzen von Maurizio Pedetti (04:25)

maurizio_umschlag.jpg

Türchen 13 - Susanne Kerl

2_4.jpg

Kern meiner Arbeit ist die Kombination von Handwerk und Kunst, wobei ich so oft wie möglich Natur entweder thematisch oder aber mit meinen Materialen aufgreife. Ich experimentiere viel mit neuen Werkstoffen  und traditioneller Verarbeitungsweise. Persönliche finde ich Kunstobjekte klasse, aber eben einfach noch besser, wenn sie gleichzeitig auch einen Zweck erfüllen.

Meine Highlights im Advent sind Waldspaziergänge sobald Raureif liegt, Adventskerzen beim Frühstück und Lebkuchen.

Im Moment befinden wir uns alle in einer ganz außergewöhnlichen Situation die wirklich jeden einzelnen Menschen betrifft. Sei’s gesundheitlich oder finanziell, weil ein lieber Mensch gefährdet oder erkrankt ist oder wir ihn im Schlimmsten Fall sogar vorzeitig verloren haben. Keinem von uns gehts besser wenn die Menschen, die einem am Herzen liegen Probleme haben. Und vollkommen egal ob man politisch oder mit den Quarantänemaßnahmen übereinstimmt, davon sind wir alle gleich betroffen.

Also schlage ich vor wenn Zeit mit Freunden und der Familie verbringen zu dürfen an sich dieses Jahr schon so kostbar ist, dass es quasi selbst zum Geschenk wird, dann sparen wir uns doch einfach mal die stressige Schenkerei oder besorgen zumindest viel weniger. Wir sitzen eh alle zu Hause fest und so viel braucht man doch garnicht - außer Lebkuchen.

Vorschaubild
WALL MURAL TIME-LAPSE // Birkenlandschaft auf Edelstahlfassade (08:44)

1_2.jpg

Türchen 13 - Rosvita Radikal

1p.jpg

Rosvita Radikal experimentiert mit verkopften Taktarten und hybriden klängen: Blasinstrumente, Synthesizer und Umgebungsgeräusche prägen das Klangbild. Eine Genreeinordnung fällt schwer – die beiden Musiker tauchen immer wieder in Klangwelten zwischen Post Rock, Dubstep, Ambient und Jazz ein.

Die Konzerte des Duos zeichnen sich durch ihr konsequentes Experiment mit Licht und Ton aus und schaffen somit ein greifbares Erlebnis für die Genießer ihrer abstrakten Klangwelten.

Die diesjährige Adventszeit werden die beiden auf jeden Fall nutzen um neue Musik aufzunehmen. Einen tollen Einblick in ihre Arbeit findet ihr im Folgenden.

Vorschaubild
kanal neun - session 002 - ROSVITA RADIKAL (17:36)

Türchen 12 - Ois is Voice

whatsapp-image-2020-11-09-at-192907.jpeg

Hinter „Ois Is Voice“ steht eine Gruppe von 10 begeisterten Sänger*innen aus dem Raum Eichstätt, Neuburg und Ingolstadt. Uns verbindet die Leidenschaft, uns mit unserer Stimme auszudrücken und zu beschäftigen, und zwar in denkbar puristischer Form:  A-Cappella!

Wir singen alles, was uns gefällt, z.B. Pop, Jazz, Swing, auch mal was Klassisches und scheuen keine fremdsprachlichen Herausforderungen wie französisch, portugiesisch, italienisch, bayerisch....

Uns gibt es seit 2 Jahren und während wir damit beschäftigt waren, unsere Gruppe aufzubauen, uns stimmlich aufeinander einzuschwingen und ein Repertoire zu erarbeiten, haben wir ein paar Auftritte auf Geburtstags-, Vereins- und Weihnachtsfeiern bestritten.

Das hat uns Antrieb gegeben und begeistert, weil wir selber viel Spaß dabei hatten und auch das Publikum toll mitgegangen ist.

Im Advent in Eichstätt freuen wir uns auf  heitere und beschwingte Auftritte, bei denen wir alles für das Publikum geben und vor allem unterhalten wollen. Ein Kontrast dazu sind die besinnlichen Konzerte im kirchlichen Rahmen die eine ganz besondere Magie für uns haben.

Kontakt g.dier@gmx.de; norbert.pfahler@posteo.de

Vorschaubild
Jingle Bells (Ois is Voice) (05:01)

logo-ois-is-voice.jpg

Türchen 12 - Angelika Süss

img_5175.jpg

Mit großer Freude begleite ich Sie am heutigen Tag durch den diesjährigen Online-Adventskalender der Stadt Eichstätt. Mein Name ist Angelika Süss. Gerne wohne ich in dieser, unserer Stadt, die eine so große Fülle an Kultur, Kulturschaffenden und Kulturressourcen zu bieten hat. Ich bemühe mich seit vielen Jahren, dieses Kulturleben zu begleiten und mit zu gestalten.

Im diesjährigen Online-Adventskalender stehen „Papierene Schönheiten“ im Mittelpunkt meiner Gestaltungsarbeit.  Neben Papier gibt es wenig Materialien, die mir als Gestaltendem eine solche Fülle unterschiedlicher Ansätze erlauben.  Jede Papierart hat einen anderen Charakter und ermöglicht deshalb einen anderen Ausdruck. Aus Zeitung, Bütten, Seiden-, Pergament- und Tonpapier lassen sich Papierfiguren beliebig zu realitätsnahen Plastiken oder Abstraktionen gestalten.  

So formte sich im Arbeitsprozess aus Draht und Papier eine Figur, die sich für mich vom Habitus her männlich stolz in der Pose eines Tänzers präsentiert. Grazil erscheint dagegen die ihn umtanzende Frau. Leicht bewegt, fast wehmütig anmutend verbinden sich beide Figuren und verdichten sich mit herbstlichem Blattwerk zu einer Abschiedssinfonie.

Vorschaubild
Herbst-Flamenco (01:35)

img_5130.jpg

Türchen 11 - Gereon Wetzel und Ralf Feigl

3.jpg

Ein gemeinsames Kalenderblatt von Gereon Wetzel (Filmemacher) und Ralph Feigl (Kinobetreuer).

 

Kinobetreuer:

Das Thema dieser Wochen: loslassen - glaube ich. Jedes Mal, wenn ich das Kino betrete ist es als wäre es das erste Mal. An einem Ort, der nichts am Hut hat mit Produktivität, Systemrelevanz und Nützlichkeit erscheint vieles derzeit wie ein Anachronismus. Hier schwebt die Zeit - voller Melancholie, Sehnsucht und Erwartungen. Für mich ist Kino ein Ort zum Erkunden und Entdecken... und doch zunächst natürlich nur ein Raum, der erst gefüllt werden muss.

Vielleicht besser ausgedrückt: ein Ort an dem Dinge ins Gleichgewicht gebracht werden (oder auch umgekehrt). Es ist jene einzigartige Qualität, die nur das Kino (und Theater) hat: hier finden viele Menschen tatsächlich zusammen - und nehmen dies auch intensiv wahr. Alle blicken auf eine Leinwand als wäre sie ein einziges großes Fenster in die Welt. Alle tun dies mit der Gewissheit nur einer unter vielen anderen Fremden zu sein.

Und eben nur so entsteht das Filmerlebnis im Kino.

Dennoch: die Möglichkeiten eines Kinobetreuers sind begrenzt. Eine weiße Leinwand ohne bewegte Bilder ist natürlich tot. Nur Künstlerinnen und Künstler erwecken diesen Ort so richtig zum Leben. Daher ist dieses Kalenderblatt auch ein Gemeinschaftsprojekt mit meinem Freund und langjährigen Filmemacher Gereon Wetzel. Er öffnet mit seiner Arbeit dieses Fenster in neue Welten - und dafür bin ich ihm sehr dankbar.

Dokumentarfilmemacher:

Sie ist groß, diese Leinwand. Manchmal zu groß. Weiß zunächst und im nächsten Moment gefüllt mit Bildpunkten, vielen kleinen. Eine Frechheit, eine so große Leinwand mit vielen kleinen Punkten füllen zu wollen. Nicht nur ein Bild, nein 25 pro Sekunde, 1500 pro Minute, 90.000 pro Stunde… Hält mein Film dem stand? Demütig versucht der Filmemacher während der Projektion in den dunklen Zuschauerraum zu horchen. Zum ersten Mal lernt dein Film laufen und das gleich in der großen Arena, ganz egal wie viele Zuschauer nun anwesend seien mögen. Unruhe? Zustimmung? Befremden? Ein Lacher? Der Kinoraum ist ein ambivalenter Ort. Ort der Stimmungen und Schwankungen, des stillen Leidens oder der inneren Bestätigung.

Im Getöse der Cineplexe und des ewig gleichen an Stoffen, Genres und Ästhetik bleibt oft wenig Raum für die filmischen Zwischentöne und Experimente. Anders im Filmstudio von Ralph Feigl, das seine Türen auch den so genannten „kleinen“ Filmen öffnet, den Irritationen und Unwuchten der Filmindustrie, und vor allem, dem Dokumentarischen. Dafür bin ich ihm wiederum sehr dankbar und die Eichstätter Filmemacher und Cineasten ebenso.

Cut.

Sie sind klein und unbewegt, ihre Farben zu grell, ihre Oberflächen zu glatt und der starre Gesichtsausdruck völlig entrückt. Ich meine Playmobilfiguren. Wenn unsere Kinder Núria (9) und Alba (4) damit spielen, sieht die Sache schon wesentlich lebendiger aus. Es geht flott zu und der Farbtopf der Gestaltung ist mit grellen Tönen gefüllt. Man konzentriert sich aufs Wesentliche: Die Story. Keine endlosen Landschaftstotalen, keine feingliedrigen Regieanweisungen und Problemdialoge, sondern „action is character“. Die Geschichten stammen aus Ihrer Welt, erzählen viel von ihrer Lebenswirklichkeit und ihrer Sicht der Dinge. Spontan und unverstellt. Damit würde ich dieses Spiel eher dem dokumentarischen als dem fiktionalen Genre unterordnen.

 

April 2020: Nichts geht mehr. Zwischen unlustigem Homeschooling und schwermütigen Eltern nehmen die Playmobilgeschichten unter großzügigen Materialspenden der Großeltern an Fahrt auf. Sie greifen zum Handy und beginnen zu filmen: Hand führt Figur, der Text wird live eingesprochen. Die Geschichten werden länger und länger. Die Kamera entfesselt… Papa! Speicher voll! Mich juckt es in den Fingern, die Große treibt’s voran.

Zuerst muss eine Geschichte und ein Text her. Die ganze Familie fabuliert beim Mittagessen, wir schreiben’s auf, bauen uns mit einer Klappmatte eine provisorische Sprecherkabine und nehmen auf. Unser Haus verwandelt sich mehr und mehr in ein Studio. Überall verstreut stehen unsere Sets, weitere Kleinteile verschwinden im Staubsauger und immer wieder verschlampern wir sämtliche Figuren unserer Miniaturfamilie. Die Kleine fragt ständig: „Wann können wir jetzt endlich damit spielen?“ Irgendwann ist er dann fertig. Alle sind mächtig stolz. Familie und Freunde verteilen Blumen für die Jungstars, der Vorhang fällt.

Nun, eine große Leinwand ist es diesmal nicht, aber ein kleines Türchen in die Welt der Ginetzels, natürlich streng dokumentarisch!

rf.jpg

Türchen 10 - Musiknetz Eichstätt

1_3.jpg

Das Musik-Netz Eichstätt e.V. ist ein gemeinnütziger Verein selbstständiger Musiklehrer. Unsere gemeinsamen Ziele sind die Vermittlung von musikalischer Bildung und Musizierfreude an Menschen aller Altersstufen und sozialer Schichten sowie die Bereicherung des kulturellen Lebens in Eichstätt. Dennoch sind wir ein ziemlich bunter Haufen unterschiedlichster Persönlichkeiten, jeder mit seinen eigenen Lebensgewohnheiten, Einstellungen und religiösen Überzeugungen.

Als ich meine Kolleginnen und Kollegen zum Thema Advent befragt habe, hat sich daher herausgestellt, dass wir auf ganz verschiedene Weise unterwegs sind: Es gibt den Wettlauf von einem Vorspiel zum nächsten; vertiefte Lied- und Textauswahlüberlegungen für Familienkonzerte und Adventsandachten in der Kirche; Weihnachtskonzertvorbereitung in der eigenen Pfarrei; Spielen und Singen am Adventsmarkt, in Altenheimen, Krankenhäusern, beim Seniorentreffen, beim Schulkonzert, in eigenen Chören und Orchestern; freudiges gemeinsames Musizieren in den Musikstunden. Jeder möchte seine Schüler auf ihren eigenen musikalischen Wegen begleiten und stärken.

Aufgrund der Corona-Krise kann dieses Jahr allerdings sehr wenig von dem eben Genannten wie gewohnt stattfinden. Dadurch bietet sich die Chance, mehr Zeit für das eigene Innehalten zu haben und darüber nachzudenken, was der Advent für uns bedeutet und was wir an Weihachten feiern. Advent heißt eigentlich Ankunft: Gott nähert sich. Seine unvorstellbar große Liebe äußert sich. Und wir können ihm entgegengehen. Jeder auf seine eigene Art und Weise und im eigenen Tempo. Wir können still werden und uns Zeit nehmen, um zu spüren, was für uns wesentlich ist, um besser lieben zu können.

Jetzt kann die Rolle der Musik das Bewahren und die Weitergabe der Hoffnung und der Freude sein; aber auch sozialer Dienst: ein Zeichen der Liebe und Zuwendung.

In diesem Jahr wünsche ich mir mehr denn je, dass wir in Eichstätt und auf der ganzen Welt neue Wege finden, miteinander zu teilen, was wir haben: Brot, ein gutes Wort, Freude im Herzen, Musik.

(Márta Tekula und Alena Gschwandtner)

Vorschaubild
رح انساكي جيتار finger style classic guitar (01:23)

2_5.jpg

Türchen 9 - Dommusik

img_9055.jpg

Wir sind die Eichstätter Dommusik. Der Eichstätter Domchor, die Jugendkantorei und die Schola Gregoriana erarbeiten anspruchsvolle Chormusik aus allen Stilepochen, angefangen vom Gregorianischen Choral, über die Messen und Motetten der Klassischen Vokalpolyphonie des 16. und 17. Jahrhunderts bis hin zur Romantik und gemäßigten Moderne. Dazu kommt eine breit angelegte Nachwuchsarbeit in vier Chorgruppen. Der Einstieg ist ab dem 5. Lebensjahr möglich. Ein engagiertes Team um Domkapellmeister Manfred Faig organisiert zahlreiche musikalische Akzente für Gottesdienst, Konzert und anderen kulturelle Veranstaltungen. Chorfahrten und Probenwochenenden sind fester Bestandteil eines abwechslungsreichen Chorlebens.

In der Adventszeit gestalten wir besondere Gottesdienste und Konzerte. Die Weihnachtstage zählen zu den Höhepunkten unseres Chorlebens auch wenn wir aufgrund der aktuellen Situation momentan nicht proben können, verfolgen wir unser musikalisches Programm, singen mit kleinen Ensembles im Kapitelsamt in der Schutzengelkirche und bereiten Konzertprogramme vor für den Fall, dass kulturelle Veranstaltungen wieder erlaubt werden.

Mit Musik können wir die Pandemie besser überstehen. Die extrem eingeengten Gestaltungsspielräume für Vokalmusik lassen uns sehr kreativ werden und zeigen uns welche Kraft in unserer Gemeinschaft steckt. Mit unserer Musik möchten wir die Botschaft des Advents zum Klingen bringen, das Warten erträglicher machen und Hoffnung wecken in dieser schweren Zeit.

 

Kulturkanal - Orchesterkonzert des Eichstätter Domchors

img_9148.jpg

Türchen 8 - Alex and the Lights

alex_and_the_lights_2-2.jpg

Wir sind die Band „Alex & The Lights“, ein Singer-Songwriter-Trio bestehend aus Michaela Hoffmann (Gesang), Alex Perez (Gesang und Gitarre) und Johanna Steigerwald (Klavier und Geige). Unsere Lieder, die wir allesamt selbst schreiben, sind sehr unterschiedlich und bewegen sich stilistisch irgendwo zwischen Pop, Indie und Folk.

Mal träumerisch, mal spannungsgeladen und mit treibenden Rhythmen, aber immer voller Leidenschaft und Harmonie: Unsere Musik begeisterte letztes Jahr viele Menschen, dem ersten gemeinsamen Auftritt folgten sofort sehr viele weitere. Obwohl unser Lebensmittelpunkt sich mittlerweile in München befindet, waren auch Konzerte in Eichstätt angedacht - doch dann kam Corona und wir wurden wie die meisten anderen Künstler komplett ausgebremst.

Nichtsdestotrotz hören wir nicht auf, Songs zu schreiben, zu üben und an bessere Zeiten zu glauben. Momentan feilen wir an den letzten Details, um unsere erste gemeinsame CD aufzunehmen. Dafür haben wir eine Crowdfunding-Kampagne gestartet – wir freuen uns, wenn ihr diese über den Link im Anhang besucht! Dort kann man auch ein Video über uns sehen und einen Song anhören.

Wenn man aus der Großstadt München ins märchenhafte Eichstätt fährt, spürt man sofort bei der Ankunft die Ruhe, die die Stadt ausstrahlt. Ein kleiner beschaulicher Weihnachtsmarkt, bekannte Gesichter und dann noch ein Bier im Fiddler’s – das wäre genau nach unserem Geschmack. Nächstes Jahr klappt das bestimmt wieder! ?

Kultur ist unser wichtigstes Gut. Lasst uns zusammenhalten, gebt nicht auf. Liebe Künstler, ihr seid systemlebensrelevant!!! 

Alex and the Lights EP

Türchen 7 - Jurahausverein

das-oede-haus-zeichnungen-von-stefania-peter-im-jurahaus.jpg

Der Jurahausverein setzt sich für den Erhalt der typischen historischen Architektur des Altmühljura ein. Er betreibt sein Museum Das Jurahaus in Eichstätt in einem Jurahaus von 1657. Dort werden die Geschichte des Handwerkerhauses gezeigt und Merkmale und Verbreitung der Jurahäuser veranschaulicht.

Jeweils für eine gewisse Zeit gibt es hier regelmäßig für Künstler ein Forum und das Museum wird zur Galerie.

Im Frühjahr 2020 zeigte Stefania Peter ihre Zeichnungen zum Thema „Das öde Haus“, im Herbst waren Landschaftsbilder des Altmühljura von Victor Scheck zu sehen.

Die Adventszeit ist im Museum Das Jurahaus eine „stade Zeit“, in der nur Dienstag vormittags und Freitag nachmittags geöffnet ist - eine Zeit für die Ortsansässigen, sich in Ruhe ein 350 Jahre altes Jurahaus anzusehen. Und sich vertraut zu machen mit der Baukultur unserer Vorfahren und der Notwendigkeit, deren Nachlass zu bewahren und zu pflegen.

Der Link zu unserem Video

museum-das-jurahaus.jpg

Türchen 6 - Mirjam Thissen

img_3833.jpg

Ich bin Studentin (BA-Abschluss an der KU) und Hobbyfotografin. Dabei beschäftige ich mich besonders mit der Astrofotografie, einem Bereich, der leider durch die zunehmende Lichtverschmutzung (nicht nur in den Großstädten) immer schwieriger wird. Man braucht nicht nur einen Ort ohne Streulicht, sondern zudem eine wolken- und mondlose Sommernacht (in den Wintermonaten bleibt das helle Zentrum der Milchstraße – von der Nordhalbkugel aus betrachtet – unter dem Horizont verborgen). Dass alle diese Faktoren gegeben sind, ist manchmal nur an ein paar wenigen Nächten im Jahr der Fall – umso mehr freue ich mich jedes Mal, wenn ich Kamera und Stativ nehmen kann und am Kastell in Pfünz auf Sternenjagd gehen kann. Der Berg eignet sich ideal für diese Art der Fotografie, da keine Straßenlaternen in der Nähe sind, selten Autos vorbeifahren und durch ihre Scheinwerfer das Bild ruinieren, der Blick zum Himmel unverstellt ist und das Kastell selbst ein tolles Motiv für den Vordergrund bildet – Bilder, die ausschließlich die Milchstraße zeigen, wirken trotz der vielen Sterne langweilig, da ein Bezugspunkt und somit die nötige Tiefe fehlt.

In den letzten Jahren habe ich mich immer sehr auf die Wochenendabende mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt gefreut, weil der Eichstätter Weihnachtsmarkt kein kommerzieller Markt ist, sondern die ehrenamtlichen Stände eine ganz eigene Atmosphäre schaffen. Da dieses Jahr solche Zusammenkünfte leider nicht erlaubt sind, werde ich versuchen, mich nur mit Adventskranz, Plätzchenbacken und Bratäpfeln auf Weihnachten einzustimmen.

Die Adventszeit sollte einen zur Ruhe kommen lassen – doch leider ist meistens das Gegenteil der Fall. Wenn ich nachts unterwegs bin und einen solch beeindruckenden Sternenhimmel zu sehen bekomme, empfinde ich nicht nur große Demut vor der eigenen menschlichen Bedeutungslosigkeit, sondern auch eine tiefe Ruhe – und diese Ruhe versuche ich in meinen Bildern einzufangen.

thissen_pfuenz_1.jpgthissen_pfuenz_2.jpg

Türchen 6 - Mathias Rammelmeier, Lukas Hanauska und Basel Alamir

studio.jpg

Ich heiße Mathias Rammelmeier und meine Wahlheimat ist Eichstätt.
Eigentlich bin ich mit meiner Band Las Gschmarras unterwegs, aber das geht momentan nicht, wie ihr wisst. Daher habe ich Anfang des Jahres das Digital-Projekt Playing for Change Bayern gegründet.
Auf meinem Internetkanal werden seitdem Videos veröffentlicht die in Zusammenarbeit mit Künstlern aus den unterschiedlichen Regionen Bayerns entstanden sind.
.Alles unter dem Motto, Corona, wir spielen trotzdem. Alles wird selbst gedreht, selbst aufgenommen und dann später von mir zu einem Ganzen zusammen gefügt.
Auf diese Weise sind bereits 7 Liedinterpretationen in allen möglichen Stilen entstanden.

Zur Weihnachtszeit habe ich mir was ganz besonders überlegt

Weihnachten bedeutet für mich, Menschwerdung Jesu Christi. Es ist eng verbunden mit der Frage, wie bringen wir Menschlichkeit in die Welt.
Ein großes Thema, das leider fast vergessen wurde in dieser Pandemie ist das Thema „Was machen wir mit Menschen die Geflüchtet sind und jetzt zu 9000 an der Zahl in den Camps in Griechenland festsitzen. Zum Glück ist Eichstätt eine Weltoffene Stadt. So lernt man immer wieder Leute aus anderen Ländern hier kennen.
Als ich meinen Freund Basel (einen Syrer, der schon länger in Eichstätt wohnt) getroffen habe, hat er mir erzählt das sein Bruder immer noch dort festsitzt und sogar den Brand im Flüchtlingslager miterlebt hat. Er hat mir Videos gezeigt aus dem Camp.
Ich war äußerst betroffen und hab mir gedacht, diese Videosszenen müssen so vielen Europäern wie möglich zugänglich gemacht werden.
Ein Europa dass sich auf seinen Prinzipien ausruht, den wichtigsten Wert der Menschlichkeit aber vergisst, darf es nicht geben.

Es ist Zeit das diesen Menschen mit einer angemessenen Bleibe ihre Würde wieder gegeben wird.
Wer will von uns schon dauerhaft im Zelt leben müssen? Und das auch noch im Winter.

Vorschaubild
#Mensch # بشري - Rammelmeier u. Hanauska feat. Alamir, Europe time f Ch,Refugeecamp, Greece Dez 2020 (04:57)

Türchen 5 - Kulturverein Joke e.V.

open-air-am-berg.jpg

Wir sind der Kulturverein JOKE e.V. – ein komplett ehrenamtlicher und gemeinnütziger Verein aus Eichstätt mit dem Zweck der Förderung der Jugend und Kultur im Landkreis Eichstätt. Kern unserer Arbeit ist es, zusammen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Kultur im Landkreis Eichstätt zu beleben und den Heranwachsenden dabei fachliche, soziale und personale Kompetenzen zu vermitteln.

Unsere Hauptprojekte sind das „Open Air am Berg bei Eichstätt“, die „Spielerei Eichstätt“ und die „JOKE Suppenküche“.

Das „Open Air am Berg bei Eichstätt“ gehört zu einem der größten, komplett ehrenamtlich organisierten Festivals Süddeutschlands und findet traditionell jedes Jahr am Pfingstwochenende statt. Hier könnt ihr neben einer bunten Mischung aus nationalen und internationalen Künstlern auch lokale Newcomer aus Eichstätt und Umgebung bestaunen und mit ihnen zusammen feiern. Das zweitägige Festival mit zwei Bühnen und einem vielseitigen Angebot an Ständen zum bummeln ist für alle Altersgruppen jedes Jahr auf´s Neue ein eindrucksvolles Erlebnis.

Im Eichstätter Kolpinghaus findet ihr die „Spielerei Eichstätt“. Dort könnt ihr Spiele spielen, Spiele ausleihen und auch an großartigen Themen- und Rollenspielabenden teilnehmen. Ganz besonders begehrt ist immer die „lange Nacht der Spiele“. Na, haben wir euer Interesse geweckt? Dann schaut doch ganz einfach mal vorbei. Die Öffnungszeiten findet ihr aktuell auf Facebook und Instagram unter „spielerei eichstätt“

Wer 2019 den Eichstätter Adventsmarkt besucht hat, konnte auch zum Ersten Mal unsere neu eröffnete „JOKE Suppenküche“ antreffen. Dort wollen wir euch auch in Zukunft mit herzhaften Suppen, leckeren Broten, sowie unserer berüchtigten Feuerzangenbowle und dem Kinderpunsch verwöhnen.

Unter „normalen“ Umständen ist ein Großteil unserer Vereinsmitglieder in der Adventszeit schon mitten in den Vorbereitungsplanungen für das nächste Open Air am Berg.  Andere verbringen die Zeit mit Interessierten in der Spielerei Eichstätt bei spannenden Spieleabenden und die Vorbereitungen für die Suppenküche am Adventsmarkt laufen auf Hochtouren.

Dennoch bedeutet die Adventszeit für uns auch ............

Die Adventszeit ist vor allem eine Zeit der Nächstenliebe. Deshalb bitten wir euch, denk an die freien Künstler, die Musiker und Kulturschaffenden, sowie die Gastronomen und Barbesitzer.
Denn sie trifft es momentan ganz besonders hart und für Eichstätt ist es überaus wichtig, dass das Kulturelle Leben nie verstummen wird und das soziale Zusammenleben, was Eichstätt so besonders macht, in Zukunft auch so einzigartig ist.

Also lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass wir alle diese Zeit möglichst unbeschadet überstehen und schnellst möglich zur Normalität zurückkehren können.

Vorschaubild
OPEN AIR AM BERG 2018 | Official Aftermovie (08:13)

kulturverein-joke-ev-_-suppenkueche-weihnachtsmarkt.jpg
gruendungstreffen-kulturverein-joke-ev.jpg

Türchen 5 - Michael Kleinherne

autor-mit-buch.jpg

Michael Kleinherne, Autor

Meine künstlerische Arbeit ist es, Romane und Kurzgeschichten zu schreiben. Vor kurzem wurde mein neuer Roman „Der Mann auf dem Foto“ veröffentlicht. Dazu gibt es normalerweise Lesungen, die nun leider alle abgesagt wurden.

Die Adventszeit ist normalerweise eher unruhig mit vielen Veranstaltungen angereichert. Das wird heuer wohl anders sein.

Mein Buch beschreibt die Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 2016, also vor der Ära Trump. Die Verwerfungen, die zum Wahlsieg von Trump führten, sind aber schon sichtbar. Zudem kommt es im Buch zu einer Suche nach dem Vater der Hauptfigur. Es ist also auch eine Auseinandersetzung damit, was Vater- und Sohnsein eigentlich bedeutet, was ja durchaus auch eine adventliche Frage ist.

Vorschaubild
Der Mann (02:02)

Türchen 4 - Angelika Leppmeier

screenshot_20201122_162805_comandroidgallery3d.jpg

Mein Name ist Angelika Leppmeier,
ich arbeite seit meinem Kunststudium mit natürlichen Materialien wie Seide, Wolle, Farben und Marmor und entwerfe Einzelstücke mit persönlicher Note und Geschichte . Es entstehen Wandbilder, handbemalte Seidenvorhänge und Seidenkleider, Mäntel, personalisierte Kindertücher und Mosaiktische.
Auf vielen Reisen auch im Orient habe ich Ideen und Erinnerungen gesammelt.
Auf Grund der derzeitigen Einschränkugen bekommen alte Freunde und Patenkinder mal wieder persönliche Advents oder Weihnachtspost, auch Telefonate können ja wieder gemeinsame Erinnerungen wecken.
Mir ist wichtig, in nicht so guten Zeiten an Farben und Stimmungen zurückzudenken, jmd damit ein Lächeln zu zaubern.. Wie schon Lord John Russel gesagt hat
"Die Erinnerung ist das Parfüm der Seele".


Gerne können Sie meine Instagram Seite besuchen.

img_20201122_162717.jpgimg_20190608_184628_079.jpg

Türchen 3 - Allesandro Serafini

1_1.jpg

Ich heiße Alessandro Serafini und meine Tätigkeit ist die Malerei, die Illustration.
Was sagt das Wort „ ADVENT“ aus?
Eine Zeit des Wartens. Warten ist manchmal notwendig, gerade jetzt mehr denn je in dieser Corona- Pest- Zeit. Geschichtlich sind diese Einschnitte nichts Neues.
Nun betrifft es uns.
Während der Pest von 1348 schrieb Boccaccio  „Il  Decamerone“, im Grauen war Kreativität präsent.
Hier ist es ähnlich.
Ich arbeite, sei es in der Malerei, sei es in der Graphik.
„Die ANKUNFT“ - ich versuche sie so harmonisch wie möglich zu vermitteln.

2_2.jpg

Türchen 2 - Mia Luna

2018-12-ots-bild-bjoern-ziegler-156ge_1.jpg

Wir sind die Orientalische Tanzschule Mia Luna. Bei uns gibt es unterschiedliche Gruppen, die in der Kunst des Orientalischen Tanzes unterrichtet werden. Von Anfängern  bis Fortgeschritten und in unterschiedlichen Altersgruppen von Kindern ab 3 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen ist alles dabei. Außerdem tanzen wir bei vielen unterschiedlichen kulturellen Veranstaltungen, Festen und Feiern in und um Eichstätt; z. B. Altstadtfest, Refugium und am internationalen Frauentag. Eigentlich würden wir unsere Orientalische Tanzshow am 5.12.2020 im Alten Stadttheater präsentieren, mussten den Event aber leider wegen der aktuellen Situation verschieben. Die Auftritte fehlen uns sehr. Für eine Choreografie proben wir oft ½ Jahr und freuen uns dann immer, das Ergebnis zeigen zu können.

Die Adventszeit ist für uns normalerweise geprägt von intensivem Proben für unsere Show in der Vorweihnachtszeit. Unsere Tänze mit Kerzentabletts, die während der Darbietung auf dem Kopf balanciert werden und eine sehr lange Tradition in der Orientalischen Welt haben, passen sehr gut zum Advent. Damals wie heute sollen sie Licht ins Dunkel bringen und Zuversicht spenden.

Dieses Jahr ist natürlich alles viel stiller und ruhiger um uns. Zuversichtlich sind wir aber trotzdem.

Wir schauen gerne positiv in die Zukunft, das ist für uns eine sehr wichtige Einstellung, die wir auch gerne öffentlich so weitergeben möchten. Wir hoffen, dass bald Kulturveranstaltungen wieder stattfinden dürfen und wie Euch unsere Tänze wieder zeigen können.

 

profilbild-mit-sterne-bild-ralf-possinger_1.jpg

Türchen 1 - Leonard Hochholzer

leo.jpg

Ich heiße Leonard Hochholzer und wohne seit einem Jahr wieder in Eichstätt. Seit 4 Jahren beschäftige ich mich mit Langzeitbelichtungen von Naturmotiven. Die Bilder entstehen bei Nacht ohne künstliche Lichtquellen. Ziel meiner Fotografie ist es mit Hilfe des Mediums Kamera eine andere Perspektive auf die Dunkelheit zu schaffen und sie zu etwas „ Schönem“ zu transformieren.  

Für mich ist Advent die Zeit der Hoffnung und der Gewissheit, dass etwas Gutes auf uns wartet. Die Lichter und Kerzen helfen uns dabei durch die dunklen Winterstunden.

Egal wie dunkel die Welt erscheinen mag, mit dem richtigen „Werkzeug“ kann man das Licht sehen.

Leo Hochholzer Instagram

night3.jpgnight1.jpgnight2.jpg

Galerist und Fotograf Hubert Klotzeck zur Initiative

16665259_10211595300341010_3697972803877916657_o.jpg

Bitte unterstützen Sie mit einer Spende die Kreativen, Künstler*Innen, Kulturmacher*Innen dieser Stadt. Viele von Ihnen stehen schon heute ohne jegliche Einnahmen da und manche werden evtl. nach der Krise nicht mehr mit Ihren schönen Künsten und dem was sie schaffen für uns da sein - das ist bitter. Das können Sie ändern - mit einer kleinen oder auch größeren Spende. DANKE. Ihr Hubert Klotzeck

Li Portenlänger reproduziert mit historischen Drucksteinen ein Jugendstilplakat

Vorschaubild
Reproduktion eines Jugendstilplakats (09:50)

Lesung mit Margit Auer

Bitte keine persönliche Spende an Frau Auer!

Musikalische Ostergrüße von der Stadtkapelle Eichstätt

Vorschaubild
Suchen & Finden (01:57)

Residenzfestspiele Eichstätt 2020 - Der eingebildete Kranke (Ausschnitte)

Vorschaubild
Residenzfestspiele Eichstätt - Der eingebildet Kranke (szenische Lesung) (02:38)

Loading...