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Sommer in der Stadt: Offene Bühne, Abkühlen und Spielen auf dem Domplatz

Luftbild der Altstadt von Eichstätt mit Dom und seinen beiden Glockentürmen im Vordergrund sowie dem Domplatz. Hinter dem Dom erstrecken sich der Residenzplatz und der Domherrnhof Dietrichsstein.

Meldung vom 21. Juli 2026 (12:01 Uhr)

Die Füße im Liegestuhl, die Kinder spielen, Musik klingt auf der Bühne und dabei ein Blick auf den Dom – so soll sich der Sommer in Eichstätt anfühlen. Mit dem Projekt „Sommer in der Stadt“ verwandelt die Stadt Eichstätt den Domplatz und seine Umgebung vom 3. bis 30. August in einen lebendigen Treffpunkt für alle Generationen. Zahlreiche kostenfreie Angebote laden dazu ein, die Ferien mitten in der Stadt zu verbringen. Gleichzeitig sind Musiker/-innen, Vereine, Künstler/-innen und viele mehr eingeladen, eine kostenlos zur Verfügung gestellte Bühne für sich zu nutzen.

Grienberger: "Domplatz lädt zu lauen Sommerabenden ein"

„Der Domplatz ist einer unserer historisch bedeutendsten, aber vor allem auch schönsten Orte der Stadt“, erklärt Oberbürgermeister Josef Grienberger. „Im Schatten unseres Doms lädt er auf den Bänken und Stühlen zum Zusammenkommen nach dem Gottesdienst, an den Spielpunkten oder dem Kicker zu einem Nachmittag mit der Familie oder im Schatten der Bäume zu einem lauen Sommerabend ein. Dazu kommen der Trinkwasserbrunnen und bald noch Informationstafeln zur Geschichte des Platzes.“ 2026 ergänzt nun die Stadt das Angebot unter dem Motto „Sommer in der Stadt“.

Kostenlose offene Bühne für alle

So ziehen zusätzliche Liegestühle und Palettenmöbel auf den Platz und laden zum Entspannen und Verweilen. Von dort aus lässt sich dann zum Beispiel das Kulturprogramm genießen: Denn während der Sommerwochen stellt die Stadt ein 4 auf 2 Meter großes mobiles Bühnenpodest auf dem Domplatz kostenfrei zur Verfügung. 

„Musik machen, Theater spielen, eine Lesung anbieten, tanzen, Yoga oder mit dem Verein einen Mitmachkurs gestalten – die Bühne gehört in den kommenden Wochen den Eichstätterinnen und Eichstättern“, erklärt Grienberger. „Wir sind gespannt und freuen uns auf alle, die diese kostenlose Möglichkeit nutzen wollen.“

Bühne kann flexibel über den Platz ziehen 

Das Besondere: Das Bühnenpodest kann je nach Veranstaltung flexibel an vielen Stellen auf dem Platz aufgebaut werden. Auch die notwendige Stromversorgung organisiert die Stadt kostenlos. Damit möchte die Stadt möglichst vielen Vereinen, Initiativen, Musiker/-innen, Künstler/-innen sowie engagierten Bürger/-innen unkompliziert die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren und das Sommerprogramm täglich bis maximal 22 Uhr aktiv mitzugestalten. Musiker/-innen haben die Möglichkeit, akustisch oder leicht verstärkt zu spielen.

Anmeldungen für das Bühnenprogramm immer bis Dienstag 

Wer mitmachen möchte, kann seinen Programmpunkt jeweils bis zum Dienstag der Vorwoche beim Haus der Jugend (Telefon: 08421 6001-540, E-Mail: juzerat@gmx.net) anmelden. Die Stadt koordiniert alle Beiträge, sorgt für die passende Bühnenausstattung, erstellt daraus das Wochenprogramm und bewirbt die Veranstaltungen.

Mittwochs immer Spieleprogramm und "Fensterln" 

Die ersten Programmpunkte gibt es schon: Jeden Mittwochnachmittag sorgt das Haus der Jugend mit einem offenen Mitmachprogramm für Bewegung und Kreativität. Kinder, Jugendliche und Familien können sich auf wechselnde Spiel-, Sport- und Bastelangebote freuen – kostenlos und ohne Anmeldung. An den Mittwochabenden lädt das „Fensterln“ im Altstadtcafé mit Stehausschank dazu ein, den Tag in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen. Das Café Segafredo plant zudem einen italienischen Abend am 14. August.

Abkühlung mit Kunst in der Johanniskirche

Wer an heißen Sommertagen eine Pause von der Sonne sucht, findet sie in der Johanniskirche. Unter dem Motto „Abkühlen mit Kunst-Eindrücken“ verbindet sie über den Sommer angenehme Temperaturen mit wechselnden Ausstellungen und lädt zum Verweilen ein.

Bis Mitte August präsentiert die Gruppe der „23 Maler“ ihre Gemeinschaftsausstellung. Künstler/-innen aus vier Nationen zeigen Gemälde in Öl auf Leinwand und Holz und repräsentieren dabei ganz unterschiedliche Stilrichtungen. Das Spannungsfeld zwischen etablierten und jungen Kunstschaffenden macht den besonderen Reiz der Ausstellung aus. Der Eintritt ist frei, geöffnet ist von 1. bis 9. August jeweils von 10 bis 18 Uhr. Mehr Informationen gibt es hier

Im Anschluss zeigt Sebastian Anzinger vom 16. bis 23. August seine Ausstellung „Feuer und Form“. Die Vernissage findet am Sonntag, 16. August, um 11 Uhr statt. Unter dem Titel „Zwischen Feuer und Form, Material und Emotion“ vereint die Ausstellung zwei künstlerische Positionen, die sich mit der Verbindung von Material, Handwerk und menschlicher Erfahrung auseinandersetzen. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 13 bis 17 Uhr. Ergänzend plant Sebastian Anzinger weitere Veranstaltungen und künstlerische Aktionen rund um seine Ausstellung, die das Ausstellungserlebnis zusätzlich bereichern werden. Mehr Informationen gibt es hier.

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