Meldung vom 29. Juni 2026 (16:22 Uhr)
Sperrungen und Umleitungen im Auto- und Busverkehr gehen zu Ende
Die Baustelle Ostenstraße liegt perfekt im Zeitplan und geht am Mittwoch, 1. Juli, zu Ende. Ab diesem Tag enden dann alle Sperrungen und Umleitungen im Zuge der Maßnahme und auch der Busverkehr kann wieder zum regulären Fahrplan zurückkehren. Nach mehreren Schäden in den vergangenen Jahren führte hier - wie berichtet - kein Weg mehr daran vorbei, die Wasserleitungen und die Wasseranschlüsse von den STADTWERKEN sanieren zu lassen, um die Wasserversorgung weiter sicher stellen zu können.
Dabei ging Ende 2025 der erste Bauabschnitt bis zum Beginn der Frostperiode gut über die Bühne, Ende Februar 2026 begann dann der zweite Bauabschnitt. Die Arbeiten vor Ort waren eine Herausforderung: In der Straße liegt eine Vielzahl an Ver- und Entsorgungsleitungen teils so nah beieinander, dass an eine Arbeit mit einer großen Baggerschaufel oft nicht zu denken war - aus Sorge, intakte Infrastruktur zu beschädigen. Damit war an vielen Stellen die Arbeit mit Hand und Spaten angesagt. Dennoch liegt die Maßnahme voll im Zeitplan, im Laufe des Dienstags, 30. Juni, gehen die letzten Arbeiten zu Ende.
Ab Mittwochmorgen, 1. Juli, ist dann die Ostenstraße voll befahrbar, es entfällt damit die Umleitung über die B13. Auch das Wiesengässchen ist wieder offen und insbesondere die Lokale der Ostenstraße wieder uneingeschränkt erreichbar. Um den Umleitungsverkehr besser fließen zu lassen, galt während der Baumaßnahme die Antonistraße ein eingeschränktes Halteverbot. Das gilt ebenfalls ab Mittwochmorgen nicht mehr.
Was ebenfalls am Mittwochmorgen entfällt, ist die Ampelanlage in der Universitätsallee, die dafür gesorgt hat, dass der STADTVERKEHR und der Schnellbus X80 trotz Gewichtsbeschränkungen der Aumühlbrücke kurze Wege fahren konnte. Ab diesem Zeitpunkt ist die Durchfahrt in beide Richtungen wieder offen – die Beschränkung der Aumühlbrücke auf 12 Tonnen bleibt aber bestehen. Auch der überregionale Schulbusverkehr fährt ab Mittwochmorgen keine Umleitung der Ostenstraße mehr. Die Haltestelle Ostenstraße/Universität wird wieder regulär angefahren.
Die Straßenoberfläche der Ostenstraße wurde nun zum Ende der Baustelle wieder provisorisch asphaltiert. Eigentlich hatte die Stadt Eichstätt geplant, die Oberfläche der Ostenstraße direkt nach den Arbeiten an den Wasserleitungen komplett wieder instand zu setzen. Außerdem sollte die Einfahrt aus und in die Universitätsallee umgestaltet werden – mit mehr Sicherheit im Auto-, Fußgänger- und Radverkehr, Entsiegelung und mehr begrünten Flächen. Mit Blick auf die aktuelle Baustelle des Staatlichen Bauamtes in der Kipfenberger Straße und den anstehenden Abbruch des Bürotrakts der Klinik hat die Stadtverwaltung dieses Vorhaben aber vorerst verschoben, um die Belastung im Straßenverkehr nicht zu groß werden zu lassen.