Ja! zum Bildungsstandort Eichstätt!

  • Was bringt die Berufsschule für Eichstätt?

Die Berufsschule ist ein wichtiger Teil des Schulstandorts Eichstätt. Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Stadt und Umland steht hier ein über mehrere Bildungsstufen durchgängiges Schulsystem zur Verfügung. Die Schule gewährleistet damit auch für die Betriebe in der Region die Ausbildung in den Bereichen Bau-, Holz- und Natursteintechnik, Metalltechnik sowie Wirtschaft und Verwaltung. Beim Thema Naturstein hat die Schule sogar deutschlandweite Bedeutung.

  • Wem nützt die Zusammenlegung?

Neben den Berufsschülern auch den FOS-Schülern, schließlich ist in der Berufsschule auch die einzige Außenstelle der FOS Ingolstadt beheimatet. Damit haben Eichstätter Schüler die Möglichkeit, wohnortnah ihr Fachabitur zu machen. Die dafür nötigen Räume kann die Berufsschule nur aufgrund der Neubauten dauerhaft zur Verfügung stellen. Auch ein Duales Studium für Bauingenieurwesen ist an der Berufsschule möglich.

  • Wieso braucht man unbedingt eine neue Turnhalle?

Um eine Turnhalle auf dem neuen Campus kommt man nicht herum, da der Sportunterricht in den Lehrplänen für Berufsschule und FOS vorgeschrieben ist. Auch nützt sie nicht nur Schülern: Sie bietet genauso dringend benötigten Platz für alle Eichstätter Sport­vereine und die Volkshochschule (VHS).

Ja! zu hochwertiger Architektur im Einklang mit Willibaldsburg, Grüngürtel und Denkmalschutz!

  • Wird tatsächlich vor der Burg gebaut? 

Die Neubauten liegen eben nicht vor der Burg, sondern deutlich unter deren Zufahrt. Auch werden die Neubauten keine „Hochhäuser”, sondern deutlich niedriger als die bereits bestehende Bebauung.

  • Kann man weiterhin auf dem Mondscheinweg spazieren gehen? 

Ja, denn der Mondscheinweg ist von den Planungen überhaupt nicht betroffen, zumal sich die Bauten unterhalb des Weges befinden.

  • Was ist mit dem Grüngürtel rund um die Burg? 

Der „grüne” Gesamteindruck der Burg bleibt, da die Neubauten nur auf einem kleinen Teil der jetzigen landwirtschaftlichen Nutzflächen errichtet werden. Damit wird auch die schützenswerte Natur am Hangfuß nicht gestört.

  • Kann die Burg noch ungestört „wirken“? 

Ja, genau deshalb rücken die Neubauten ein deutliches Stück weiter weg vom Bastionsgarten in Richtung der bestehenden Wohnbebauung als ursprünglich geplant: bei den Werkstätten sind das ganze 30 Meter mehr, bei Turnhalle/Klassentrakt sogar 37 Meter.

  • Wer will schon einen „Klotz“ am Burgberg? 

Das wollen weder die Stadt noch der Stadtrat. Deshalb wurde auch der Bebauungsplan mehrmals überarbeitet und die Gesamtlänge der Werkstattgebäude von 160 Metern auf 102 Meter reduziert.

  • Und was ist mit dem Blick zur Burg? 

Natürlich wird man die neuen Gebäude sehen können – wenn auch nur von erhöhten Standpunkten. Historische Sichtachsen wie vom Westportal des Doms zur Burg werden nicht gestört. Außerdem wurde die Sichthöhe von Werkstattgebäude (-1 Meter) und von Turnhalle/Klassentrakt (-3 Meter) ebenfalls reduziert.

  • Und wie sehen die neuen Bauten letztendlich aus?

Hier ist die Kreativität der Architekten gefragt: Der Landkreis als Bauträger wird – auch auf Wunsch des Landesdenkmal­rats – einen Architektenwettbewerb ausloben. Die Entwürfe sollen begrünte Flachdächer und besonders regionaltypische Baumaterialien wie Naturstein und Holz berücksichtigen.

Ja! zu Raum für Eichstätts Entwicklung!

  • Was passiert mit dem alten Standort in der Gemmingenstraße 4?

Hier will der Landkreis ein modernes Dienst­leistungszentrum der kurzen Wege errichten,
das verschiedene Ämter unter einem Dach vereint: Jugend- und Sozialamt, Gesundheits-
amt und KFZ-­Zulassungsstelle.

  • Was bedeutet das für Eichstätt?

Durch den Umzug der Ämter werden in der Ostenvorstadt Flächen frei, die sich wiederum für die Eichstätter Klinik und die Universität anbieten. Ihnen die Möglichkeit zur Entwicklung zu geben, bedeutet auch, ihr Abwandern zu verhindern und sie in der Stadt zu halten. Das sichert eine Vielzahl von zentral gelegenen Arbeits­plätzen.

Ja! zu mehr Parkplätzen und weniger Verkehr!

  • Wie kann es durch die Zusammenlegung zu einer Verkehrsberuhigung am Burgberg kommen?

Derzeit findet viel „wildes Parken“ in den Straßen rund um die Berufsschulstandorte statt. Durch die neuen Parkplätze wird sich dies deutlich verringern. Damit es während der Stoßzeiten – so das Ergebnis des Verkehrsgutachtens – zu keinen Stauungen kommt, werden Zu- und Abfahrt „eingleisig“ voneinander getrennt. Außerdem findet am Wochen­ende, in den Ferien und nach 16 Uhr kein Unterricht statt. Damit gibt es zu diesen Zeiten auch keinen Schülerverkehr.

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